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14 Fehler bei der Schädlingsbekämpfung im Herbst, die alles noch schlimmer machen

Garten
By Jeremias Franke
7:05 am
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Wenn der Herbst mit seinen bunten Farben kommt, bereiten sich viele Hausbesitzer schon auf die kalten Monate vor. Kuscheldecken raus, Heizung checken – das gehört dazu. Aber was oft vergessen wird: Schädlingsbekämpfung. Genau jetzt suchen Mäuse, Insekten und Co. nach Wärme und einem sicheren Unterschlupf. Leider machen viele typische Methoden die Situation nur schlimmer, wenn man sie falsch anwendet.

Breitband-Pestizide überall versprühen

Viele denken: „Einmal alles einsprühen und Ruhe ist.“ Falsch gedacht. Damit killst du auch die nützlichen Insekten wie Marienkäfer oder bestimmte Wespen, die eigentlich deine natürlichen Helfer sind. Außerdem können Schädlinge resistent werden, wenn sie die erste Ladung überleben. Besser: gezielt vorgehen und auf integriertes Schädlingsmanagement setzen – also mechanische, biologische und kulturelle Methoden kombinieren.

Befallene Blätter auf den Kompost werfen

Kompostieren ist super – aber nicht, wenn die Blätter schon voller Schädlinge oder Pilzsporen sind. Dann schleppst du die Plagegeister nächstes Jahr gleich wieder in den Garten. Entweder diese Blätter in geschlossenen Säcken entsorgen oder heiß kompostieren (ab ca. 60°C), damit wirklich alles abgetötet wird.

Ritzen und Spalten außen am Haus ignorieren

Selbst winzige Lücken reichen Mäusen, Ratten oder Käfern, um ins Haus zu kommen. Guck regelmäßig ums Haus, besonders bei Türen, Fenstern und Leitungen. Abdichten mit Dichtmasse oder Dichtstreifen, größere Löcher mit Stahlwolle stopfen. Das spart dir viele ungebetene Gäste.

Vogelfutterstellen nicht reinigen

Ein Vogelhaus zieht nicht nur Vögel an, sondern auch Ratten, Eichhörnchen und sogar Insekten. Wenn du es nicht sauber hältst, wird es schnell zum Krankheitsherd. Alle zwei Wochen gründlich mit einer milden Bleiche-Lösung reinigen, gut abspülen und trocknen lassen.

Auf Öl-Sprays verzichten

Im Herbst oder Frühjahr hilft sogenanntes „Schlaf-Öl-Spray“ gegen überwinternde Schädlinge an Sträuchern und Bäumen. Es erstickt die Eier und Larven. Wer es auslässt, riskiert im Frühjahr eine Schädlingswelle. Also rechtzeitig sprühen, aber immer die Herstellerangaben beachten.

Pflanzen zu oft gießen

Herbst = kühlere Temperaturen = weniger Wasserbedarf. Zu viel Feuchtigkeit zieht Schnecken, Asseln oder Trauermücken magisch an. Besser: seltener, dafür tiefgründig gießen und darauf achten, dass die Erde gut abtrocknen kann.

Brennholz direkt am Haus stapeln

Perfekter Unterschlupf für Ameisen, Termiten oder Mäuse! Stell das Holz mindestens 6 Meter vom Haus entfernt auf und am besten auf ein Gestell oder Paletten, damit es nicht am Boden liegt. Hol nur so viel ins Haus, wie du direkt brauchst.

Überhängende Äste nicht schneiden

Äste, die bis ans Dach reichen, sind wie Autobahnen für Eichhörnchen und Ameisen. Außerdem sorgen sie für Schatten und Feuchtigkeit. Halte mindestens 2 Meter Abstand vom Haus, indem du regelmäßig zurückschneidest.

Mülltonnen nicht richtig verschließen

Lose Deckel = Buffet für Waschbären, Ratten oder Fliegen. Immer gut verschließen, Müllsäcke nie einfach daneben stellen und Tonnen regelmäßig auswaschen. Noch besser: Müll in Garage oder Schuppen lagern.

Stehendes Wasser ignorieren

Pfützen, verstopfte Regenrinnen oder volle Untersetzer sind perfekte Brutstätten für Mücken. Alles regelmäßig kontrollieren und Wasser spätestens wöchentlich wechseln (z. B. bei Vogeltränken).

Fenster- und Türnetze vernachlässigen

Kleine Löcher in den Fliegengittern reichen Insekten völlig. Also check alle Netze, tausche sie bei Schäden aus und achte auf dichten Sitz. Feinmaschige Netze helfen auch gegen winzige Plagegeister.

DIY-Tricks aus dem Internet ausprobieren

Viele Hacks wie ätherische Öle oder selbstgemischte Sprays bringen wenig bis gar nichts. Manche machen’s sogar schlimmer. Setze lieber auf erprobte Methoden oder frag Fachleute, wenn es hartnäckig wird.

Erste Anzeichen übersehen

Kotspuren, Nagespuren oder komische Gerüche? Das sind Warnsignale. Wer sie ignoriert, hat schnell eine echte Plage. Also lieber früh handeln und regelmäßig Keller, Dachboden und Küche checken.

Haus-Check vernachlässigen

Risse, Lecks oder kaputte Isolierung – all das macht es Schädlingen leicht. Mach dir einen Wartungsplan, überprüfe regelmäßig das Haus und repariere kleine Schäden sofort.

  • jeremias

    Ich bin Künstler und Schriftsteller und arbeite derzeit an meinem ersten Roman. Ich bin auch ein begeisterter Blogger, mit großem Interesse an Spiritualität, Astrologie und Selbstentwicklung.

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