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5 lebensverändernde Lektionen, die du von Buddha lernen kannst

5 lebensverändernde Lektionen, die du von Buddha lernen kannst

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5 lebensverändernde Lektionen, die du von Buddha lernen kannst

Bist du ein spirituell Suchender, der nach alter Weisheit strebt? Hier sind 5 lebensverändernde Lektionen, die du von Buddha lernen kannst.

Siddhartha Gautama, der historische Buddha, der berühmte Tathagata, hat uns etwa 500 Jahre vor der Geburt Christi eine Schatzkammer der Weisheit geschenkt. Seine Lehren sind auch heute noch unentbehrlich, um einen gesunden Lebensstil zu führen. Aber in der heutigen Zeit werden seine Worte übersehen und oft von den täglichen Ärgernissen der modernen Gesellschaft mit Füßen getreten.

Daher ist es unsere Verantwortung als spirituelle Wesen, seine Gebote aufrechtzuerhalten und das Dharma, wie es von Shakyamuni selbst praktiziert wird, wieder herzustellen. Seine Lehren sind in allen Schulen des Buddhismus zentral und werden in allen Teilen der Welt hoch verehrt.

Hier sind 5 lebensverändernde Lektionen, die ihr vom Buddha lernen könnt

Lektion 1: Die starke Kraft der Liebe und des Mitgefühls

„Der Hass hört zu keiner Zeit durch Hass auf. Der Hass hört durch die Liebe auf. Dies ist ein unveränderliches Gesetz“. – Buddha

„Strahle grenzenlose Liebe in die ganze Welt aus – oben, unten und drüben – ungehindert, ohne Böswilligkeit, ohne Feindschaft. – Buddha

Unsere Welt ist bereits mit genug Hass verschmutzt. Und die Menschen neigen dazu, dem Hass mehr Hass entgegenzusetzen und beginnen, anderen die Schuld für die Verschlechterung der Situation zu geben. Aber was wir nicht erkennen, ist, dass die Dunkelheit nicht mit noch mehr Dunkelheit weggeworfen werden kann. Es ist nur Licht, das der Dunkelheit effektiv entgegenwirkt und die Welt um uns herum erleuchtet.

Ohne Licht würden wir mitsamt unserer Vision in ewiger Dunkelheit versinken. In ähnlicher Weise hat nur die Liebe die Macht, das Ausmaß des Hasses, das in unserer Welt herrscht, auszulöschen oder zumindest zu minimieren. Die universelle Liebe und Brüderlichkeit ist die einzige Waffe, die den Dämon des Hasses besiegen und die glorreichen Tage der Harmonie und des Mitgefühls hervorbringen kann.

Aber solange wir den Hass mit noch mehr Hass bekämpfen sollen, wird die Welt noch mehr Gewalt und Zerstörung in unvorstellbaren Ausmaßen erleben. Es ist ähnlich, wie der Wind das Feuer schürt, um sich auszubreiten, im Gegensatz zu dem Wasser, das es dauerhaft abturnt.

Lektion 2: Leben in der Gegenwart

„Die Vergangenheit ist schon vorbei, die Zukunft ist noch nicht da. Es gibt nur einen Moment für dich zu leben“. – Buddha

„Das Geheimnis der Gesundheit für Geist und Körper ist, nicht um die Vergangenheit zu trauern, sich nicht um die Zukunft zu sorgen, die Zukunft nicht vorwegzunehmen, sondern den gegenwärtigen Augenblick weise und ernsthaft zu leben. – Buddha

Unser Verstand neigt dazu, in der Vergangenheit und Zukunft zu schweben, aber nicht in der Gegenwart. Aber es ist nicht unsere Schuld. Seit unserer Kindheit wird uns beigebracht, uns die Zukunft durch Kompromisse in der Gegenwart zu beschaffen. Während dies für das Berufsleben vorteilhaft sein kann, hängt unsere Gesundheit zutiefst davon ab, wie sehr wir unsere Gegenwart nähren.

Im „JETZT“ zu leben ist zentral für alle buddhistischen Lehren. Wenn unser Geist beginnt, in der Gegenwart zu leben, entfesseln wir unser wahres Glück. Über die Zukunft zu grübeln oder die Vergangenheit zu bedauern, schürt immer Stress und Elend. Dies wiederum neigt dazu, unser Leben noch schwieriger zu machen.

Die chronische Unzufriedenheit, die aus dem wandernden Verstand resultiert, wird augenblicklich durch die Ruhe und Zufriedenheit, die wir durch das Leben im Augenblick erhalten, weggespült. Die Früchte des Lebens liegen nicht in der Zukunft, sondern in der Gegenwart. Erleuchtung ist nicht etwas, das man durch Anstrengung erlangen kann, sondern etwas, das bereits hier bei euch ist, in diesem Augenblick.

Lektion 3: Die Introspektion ist der Schlüssel zum Erwachen

„Wahre Weisheit findet sich immer im Inneren. – Buddha

„Es gibt nichts außerhalb von dir, das deine Fragen beantworten kann. – Buddha

Spirituell Suchende suchen oft nach äußeren Reizen, um Freude und Zufriedenheit zu empfangen. Aber der Buddha bittet uns, uns für die Möglichkeiten der Introspektion zu öffnen. Ein Blick nach innen hilft dem Suchenden immer, die mikrokosmischen Hinweise zu erfassen, die die Seele zu ihrem vollen Erwachen führen.

Der Buddha definierte die Introspektion als eine stille und ungehinderte Beobachtung der eigenen Gedanken und Gefühle. Er lehrte uns, dass sorgfältiges Beobachten nicht nur zu spirituellen Einsichten führt, sondern dir auch hilft, dich von den samsarischen Launen zu lösen. Unsere Gedanken entstehen aus unseren Wurzeln in Samsara, das nichts anderes als eine endlose Schleife von flüchtigen Ereignissen ist.

Je mehr wir uns emotional an den Schmutz des Materialismus binden und mit ihm assoziieren, desto mehr neigt unsere Seele dazu, sich zu erniedrigen. Dies macht eine Introspektion umso notwendiger. Die materielle Welt ist, so wie sie vom Buddha wahrgenommen wird, nur ein Ozean von Phantomen, ohne jede Substanz und ohne inneren Wert. Deshalb bittet er die potentiellen Sucher, sich häufig mit der Introspektion zu beschäftigen.

Lektion 4: Glaube wird immer durch Selbstbehauptung aufgewogen

„Glaube nicht, nicht einmal meine Worte, bis du sie selbst gelebt hast“ – Buddha

„Die Unwissenheit findet ihren Weg durch äußere Indoktrination.“ – Buddha

Fängst du oft an, an Schriften und Aphorismen zu glauben, denen du begegnest? Auch das ohne Selbstbefragung und Selbstbehauptung? Dem Buddha zufolge ist Weisheit nur ein Hirngespinst, es sei denn, sie wird durch angemessene Nachforschung, Einsicht und Erfahrung überprüft. Nur weil dich jemand bittet, an eine bestimmte Doktrin zu glauben, heißt das nicht, dass du es blind sagen musst.

Ganz gleich, wer sie geschrieben hat. Der Buddha fuhr fort zu sagen, dass wir auch seinen Lehren nicht vertrauen sollen, es sei denn, sie sind im Einklang mit unserer Seele und wenn wir sie selbst erfahren haben. Eine Weisheit, die nur überliefert wurde und nicht von innen kommt, ist unvollständig. Sie ist nichts weiter als eine Abstraktion, eine Hypothese. Eine Lehre, die nicht erfahren wurde, kann niemals die ursprüngliche Essenz tragen, die sie hatte, als sie vom Meister gelehrt wurde.

Die Seele ist der Same aller Weisheit, und der Buddha ermutigt uns immer dazu, uns auf innere spirituelle Kommunikationen einzulassen, uns selbst zu behaupten und seine Lehren aus dem Inneren des Weisheitsschoßes (im Volksmund Tathagatagarbha genannt) zu geben. Nur dann kann sich ein Glaube vollständig in spirituelle Weisheit verwandeln.

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Lektion 5: Glück ist kein Ziel, sondern die Reise an sich

„Gesundheit ist das größte Geschenk, Zufriedenheit der größte Reichtum, Treue die beste Beziehung“ – Buddha

„Glück ist nicht das, was man sucht, sondern der Weg, den man geht“. – Buddha

Die Menschen sind als moderne soziale Tiere darauf konditioniert, dem Glück als dem ultimativen Schatz unseres Lebens hinterherzulaufen. Wir studieren, arbeiten und setzen alle möglichen Anstrengungen ein, um so viel Glück wie möglich zu erlangen. Wir betrachten das Glück als einen Meilenstein, einen Maßstab, der erreicht werden muss.

Aber der Buddha lacht über unsere törichten Versuche. Er nennt uns den Affen, der dem Spiegelbild des Mondes im See nachjagt. Der Affe wird niemals in der Lage sein, es zu erreichen. In ähnlicher Weise denken wir als unwissende Geister, dass Glück etwas ist, das man mit Anstrengungsstreben erreichen kann. Aber entgegen der landläufigen Meinung ist das Glück kein Ziel, sondern die Reise selbst.

Die Reise des Lebens bei jedem Schritt zu genießen, ist Erleuchtung. Jeden Augenblick zu genießen, die kleinen Dinge hier und da zu schmecken, ist wahres Glück. Deshalb bittet uns der Buddha, den Schleier der Falschheit und der Illusion niederzureißen und die wahre Natur des Glücks als einen universellen und allgegenwärtigen Geisteszustand zu erkennen.

Autor

  • Ich bin Künstler und Schriftsteller und arbeite derzeit an meinem ersten Roman. Ich bin auch ein begeisterter Blogger, mit großem Interesse an Spiritualität, Astrologie und Selbstentwicklung.

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