Der Herbst ist die perfekte Zeit, um die Früchte der eigenen Gartenarbeit zu genießen. Doch damit auch im Spätherbst eine reiche Ernte möglich ist, ist es entscheidend, die richtigen Samen zur richtigen Zeit auszusäen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen sieben Samen vor, die Sie jetzt pflanzen sollten, um eine köstliche und bunte Vielfalt auf Ihrem Teller zu genießen.
Rucola
Rucola, bekannt für seinen würzigen Geschmack, ist eine ideale Ergänzung für Herbstsalate. Schon nach wenigen Wochen sprießen die ersten Blätter, bereit für die Ernte. Seine schnelle Wachstumsphase macht ihn perfekt für die späten Monate des Jahres.
Neben seinem köstlichen Geschmack gilt Rucola als äußerst pflegeleicht. Egal, ob im Garten oder auf dem Balkon, dieser Salat gedeiht nahezu überall. Er benötigt lediglich ausreichend Sonne und regelmäßiges Gießen.
Ein interessanter Fakt: Rucola war bereits im antiken Rom ein beliebtes Gewächs und wurde als Aphrodisiakum geschätzt. Heute kennt man ihn vor allem als Bestandteil moderner Salate.
Radieschen
Radieschen sind kleine Powerpakete, die mit ihrem scharfen, knackigen Geschmack überzeugen. Innerhalb von nur vier Wochen kann man die ersten Knollen ernten und sie sind ein Highlight in jedem Salat oder Sandwich.
Diese kleinen Wunderknollen sind nicht nur schnell wachsend, sondern auch äußerst genügsam. Sie benötigen wenig Platz und sind daher perfekt für urbane Gärten oder sogar Fensterbänke geeignet.
Wussten Sie, dass Radieschen zu den ältesten Kulturgemüsen gehören? Bereits die Ägypter kannten ihre Vorzüge und bauten sie mit Vorliebe an.
Spinat
Spinat ist ein Klassiker unter den Herbstgemüsen. Mit seinen nährstoffreichen Blättern bietet er eine hervorragende Basis für zahlreiche Gerichte. Besonders im späten Herbst entwickelt er einen intensiven Geschmack, der viele Gerichte abrundet.
Spinat liebt kühle Temperaturen und kann auch bei leichtem Frost noch geerntet werden. Dies macht ihn zum idealen Herbstgemüse, das bis in den Winter hinein verfügbar ist.
Interessanterweise wurde Spinat erstmals in Persien kultiviert und gelangte im Mittelalter über Spanien nach Europa, wo er schnell an Popularität gewann.
Feldsalat
Feldsalat, auch bekannt als Rapunzel, ist ein Muss für jeden Herbstgärtner. Seine zarten Blätter sind nicht nur geschmacklich eine Delikatesse, sondern auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Dieser Salat ist besonders robust und verträgt selbst tiefe Temperaturen. Feldsalat kann bis weit in den Winter hinein geerntet werden, was ihn zu einem unverzichtbaren Begleiter in der kalten Jahreszeit macht.
Ein netter Fakt: Im Märchen Rapunzel spielt Feldsalat eine zentrale Rolle und verleiht ihm seinen alternativen Namen.
Mangold
Mangold beeindruckt nicht nur durch seine leuchtenden Farben, sondern auch durch seinen milden Geschmack, der an Spinat erinnert. Diese Pflanze ist nicht nur ein Blickfang im Garten, sondern auch ein kulinarisches Highlight.
Mit seinen kräftigen Stielen und großen Blättern bietet Mangold eine Vielzahl an Zubereitungsmöglichkeiten, von der einfachen Beilage bis hin zu aufwändigen Gerichten.
Wussten Sie, dass Mangold bereits im alten Griechenland und Rom besonders geschätzt wurde? Seine Vielseitigkeit und Widerstandsfähigkeit machen ihn noch heute zu einem beliebten Gemüse.
Möhren
Möhren sind das ganze Jahr über beliebt, doch besonders im Herbst entfalten sie ihr volles Aroma. Der süßliche Geschmack und die knackige Konsistenz machen sie zu einem vielseitigen Gemüse, das in vielen Rezepten Verwendung findet.
Auch wenn Möhren etwas Geduld beim Wachsen erfordern, lohnt sich die Wartezeit. Sie sind reich an Vitaminen und eine wertvolle Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung.
Wissenswert: Die ursprüngliche Möhrenfarbe war lila, erst im 17. Jahrhundert wurde die orangefarbene Variante in den Niederlanden entwickelt.
Kohlrabi
Kohlrabi, eine der unterschätzten Gemüsearten, überzeugt durch seinen milden, leicht süßlichen Geschmack. Seine knusprige Textur macht ihn ideal für Salate oder als gesunde Knabberei zwischendurch.
Diese Knolle ist äußerst anpassungsfähig und gedeiht sowohl im Freiland als auch unter Schutzabdeckungen. Kohlrabi ist frosttolerant und kann daher auch im Spätherbst noch geerntet werden.
Interessant: Kohlrabi wird hauptsächlich in Europa angebaut und ist in anderen Teilen der Welt nahezu unbekannt. Sein Name leitet sich aus dem Deutschen ab und bedeutet „Kohlrübe“.







