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Die besten Leute, die ich kenne, haben mich am schlimmsten verletzt

Die besten Leute, die ich kenne, haben mich am schlimmsten verletzt

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Die besten Leute, die ich kenne, haben mich am schlimmsten verletzt

Die besten Menschen, die ich kenne, sind am schlimmsten verletzt worden. Sie wurden zu Boden geworfen und zerrissen, belogen und betrogen. Sie wurden misshandelt und zerschmettert, verstümmelt und beschämt, und doch haben sie es irgendwie geschafft. Sie haben sich gewehrt. Sie haben hart gearbeitet.

Die besten Menschen, die ich kenne, sind dem Schmerz mit Dankbarkeit begegnet, dem Kummer mit Aufrichtigkeit und haben in den Trümmern ihrer zerstörten Pläne und entlaufenen Träume Frieden gefunden.

Sie kennen den Unterschied zwischen Mitleid und Empathie, können mit Unbehagen umgehen und wissen, dass Schmerz nicht nur ein Gefühl ist, sondern ein Phänomen. Sie haben im Scheitern gebadet und sich im Leid geduscht. Sie haben alles gespürt. Sie sind roh.

Die besten Menschen, die ich kenne, haben gelernt, dass ein starker Schrei nichts gegen einen stummen Blick ausrichten kann. Sie wissen es, das schmerzende, leere Grauen, das die Knochen pochen lässt, die abscheuliche Dunkelheit, die das Licht fürchtet, und den kalten Staub, wo früher die Glut glühte.

Sie wissen es, wenn sie wirklich verletzt wurden, trostlos und voller Verzweiflung, und sie sind immer wieder zusammengebrochen, nur um sich wieder zu erheben. Ihre Wunden haben nicht gesiegt. Sie sind geheilt. Sie bewegen sich vorwärts.

Die besten Menschen, die ich kenne, flüstern vor sich hin, seufzen so lange, bis ihre Lügen zu Wahrheiten und ihre Scherben zu Narben werden, flüstern so rein wie der Schmerz,

„Verletze mich, brich mich und töte mich, wenn du willst. Lügt mich an, tretet auf mich und klaut von mir, wenn ihr wollt, aber ich bin stärker als eure Schwäche, ich bin heller als eure Dunkelheit und ich bin mutiger als eure Feigheit.“

Sie haben Granatsplitter in der Seele, zerbrochene Hoffnungen und zerbrochene Knochen erlitten, aber sie kämpfen weiter. Sie sind tapfer geworden. Sie sind edel.

Die besten Menschen, die ich kenne, haben erlebt, wie Seelenverwandte zu Fremden wurden und haben Geister in ihren Adern gespürt, wo einst Götter regierten.

Sie haben gelernt, dass ein zerbrochenes Herz zerbrechen kann und dass ein zerbrochenes Herz zersplittern kann, aber irgendwann kann es nicht mehr zerbrechen und in diesem schönen, düsteren Moment werden die Zerbrochenen unzerbrechlich, unaufhaltsam. Sie sind furchtlos. Sie sind frei.

Die besten Menschen, die ich kenne, sind nicht immun gegen Liebeskummer; sie sind mit ihm vertraut. Sie sind die gesegneten, zerbrochenen Engel, die das heilige Reich der Vergebung umkreisen, die zerstörten Göttlichen, die Tränen der unverfälschten Trauer weinen.

Sie sind die glücklichen, vernarbten Retter, die durch die trauernden Hallen der Erlösung schreiten, die verwundeten Helden, die Hymnen des reinen Trostes murmeln. Sie wurden verprügelt und bespuckt, getreten und ausgebrannt, und doch haben sie es irgendwie geschafft. Sie sind heldenhaft. Sie haben durchgehalten.

Die besten Menschen, die ich kenne, sind am schlimmsten verletzt worden. Sie haben einfach das Beste daraus gemacht.

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Autor

  • Ich bin Künstler und Schriftsteller und arbeite derzeit an meinem ersten Roman. Ich bin auch ein begeisterter Blogger, mit großem Interesse an Spiritualität, Astrologie und Selbstentwicklung.

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