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Die meisten machen das falsch: 10 Fehler bei der Entwässerung im Garten

Garten
By Jeremias Franke
6:59 am
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Einen gepflegten Garten zu haben, ist für viele Hausbesitzer ein Traum. Aber das bedeutet mehr, als nur regelmäßig zu mähen und neue Pflanzen zu setzen. Ein entscheidender Punkt, der oft übersehen wird, ist die richtige Entwässerung. Schlechte Entwässerung kann zu Wasserpfützen, Schäden am Fundament und sogar zur Zerstörung deiner Bepflanzung führen. Wenn du die häufigsten Fehler kennst, kannst du genau das verhindern und dein Grundstück schützen.

In diesem Artikel schauen wir uns die 10 häufigsten Fehler bei der Entwässerung im Garten an, die deinem Zuhause schaden können. Wenn du sie kennst, kannst du rechtzeitig gegensteuern und deinen Garten sowohl funktional als auch schön halten. Von fehlenden Regenrinnenverlängerungen bis hin zu übertriebenem Gießen – hier erfährst du, was du vermeiden solltest.

1. Keine Verlängerung der Regenrinnen

Ein Klassiker: Die Dachrinne endet direkt am Haus. Ohne Verlängerung staut sich das Wasser am Fundament, es dringt ein, verursacht Risse und schwächt die Struktur. Regenrinnen sollten das Wasser mindestens 1,5 bis 3 Meter vom Haus wegleiten. Eine kleine Investition, die große Schäden verhindert. Kontrolliere die Verlängerungen regelmäßig, besonders nach starken Regenfällen.

2. Gras auf nassen Stellen pflanzen

Viele versuchen, feuchte Stellen einfach mit Gras zu begrünen. Aber Gras wächst in ständig nassem Boden schlecht – das Ergebnis sind kahle Stellen und Erosion. Besser: Pflanzen, die Nässe mögen, wie Farne oder Hostas. Auch ein Regengarten kann eine schicke Lösung sein, die Wasser aufnimmt und gleichzeitig hübsch aussieht.

3. Boden nicht vom Haus weg abfallen lassen

Ein häufiger Fehler ist, dass der Boden rund ums Haus flach oder sogar zum Haus hin geneigt ist. So sammelt sich Wasser genau dort, wo es nicht sein soll. Der Boden sollte im Umkreis von 2–3 Metern mindestens 2–3 % vom Haus weg abfallen. Kontrolliere regelmäßig und fülle bei Bedarf Erde nach.

4. Nur auf Kies setzen

Kies wirkt auf den ersten Blick wie eine gute Drainagelösung. Aber nur Kies reicht nicht – er hilft nur oberflächlich. Für tiefer liegende Wasserprobleme brauchst du mehr: etwa Drainagerohre in Kombination mit Kies und Sand, die das Wasser gezielt ableiten.

5. Französische Drainagen ignorieren

Eine einfache, aber effektive Lösung gegen stauendes Wasser sind französische Drainagen: Gräben mit Kies und perforierten Rohren, die Wasser ableiten. Wer darauf verzichtet, kämpft oft dauerhaft mit denselben Problemen. Besonders sinnvoll an Hanglagen, Fundamenten oder Stützmauern.

6. Dachrinnen nicht regelmäßig reinigen

Verstopfte Dachrinnen sind ein unterschätztes Risiko. Wenn sie überlaufen, landet das Wasser direkt am Fundament. Reinige sie mindestens zweimal im Jahr – öfter, wenn viele Bäume drumherum stehen. Gittereinsätze können helfen, das Putzen einfacher zu machen.

7. Stützmauern ohne Drainage bauen

Stützmauern sehen stabil aus, aber wenn Wasser dahinter keinen Abfluss findet, entsteht Druck, der sie früher oder später zum Einsturz bringen kann. Immer für Drainage sorgen: Kies hinterfüllen, Rohre verlegen oder Ablauflöcher einplanen.

8. Senken im Boden ignorieren

Tiefe Stellen im Garten wirken wie kleine Teiche nach Regen. Dort bildet sich Schlamm, es riecht und Mücken fühlen sich wohl. Hebe solche Stellen mit Erde an oder installiere Sickergruben oder Drainageschächte, die das Wasser ableiten.

9. Den Rasen zu viel gießen

Zu viel Wasser schadet dem Rasen mehr, als es nützt. Nasser Boden erstickt die Wurzeln, Pilze breiten sich aus und der Rasen wird krank. Lieber seltener, dafür gründlich gießen – das Wasser sollte etwa 15 cm tief einsickern. Ein Regensensor an der Bewässerungsanlage spart zusätzlich unnötiges Wasser.

10. Undurchlässige Materialien verwenden

Beton oder Asphalt im Garten sorgen dafür, dass Regenwasser nicht versickern kann. Das führt zu Pfützen und Überflutungen. Verwende lieber durchlässige Materialien wie Pflastersteine mit Fugen, Kies oder spezielle wasserdurchlässige Beläge. Auch Beete und Grünflächen helfen, Wasser aufzunehmen.

11. Keine Profis fragen

Viele versuchen, das Entwässerungsproblem selbst zu lösen. Ohne Fachwissen übersieht man aber leicht die eigentlichen Ursachen. Ein Fachmann erkennt, woher das Wasser wirklich kommt, und findet die passende Lösung. Das spart dir am Ende Zeit, Geld und Nerven.

  • jeremias

    Ich bin Künstler und Schriftsteller und arbeite derzeit an meinem ersten Roman. Ich bin auch ein begeisterter Blogger, mit großem Interesse an Spiritualität, Astrologie und Selbstentwicklung.

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