Frauen in der Wissenschaft: 7 berühmte Wissenschaftlerinnen, die die Geschichte neu definieren

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Im Laufe der Geschichte standen die Frauen immer im Schatten der Männer. Aber hinter den Durchbrüchen und Innovationen gibt es eine Gruppe unglaublicher und berühmter Wissenschaftlerinnen, die der wissenschaftlichen Welt ihren Stempel aufgedrückt haben.

Wann wurdest du das letzte Mal nach einer großen Wissenschaftlerin oder einem großen Wissenschaftler gefragt? Wahrscheinlich fallen dir sofort Isaac Newton oder Albert Einstein ein, und das aus gutem Grund – sie haben bahnbrechende Entdeckungen gemacht.

Aber wenn du wie die meisten Menschen bist, fallen dir wahrscheinlich nur Männer ein, wenn du an große Wissenschaftler/innen denkst. Das liegt daran, dass viele berühmte Wissenschaftlerinnen in den Geschichtsbüchern nicht vorkommen – nicht aus freien Stücken, sondern weil Männer sie geschrieben haben.

Frauen haben seit Jahrhunderten Fortschritte in der Wissenschaft gemacht – sogar in Zeiten, in denen sie von der Schule ausgeschlossen waren oder keine Karriere suchen sollten. Erst in jüngster Zeit sind Wissenschaftlerinnen aus dem Schatten der Geschichte getreten.

Bist du an diesem Internationalen Frauentag bereit, dich von diesen 7 berühmten Wissenschaftlerinnen, die die Welt verändert haben, inspirieren zu lassen?

7 berühmte Wissenschaftlerinnen, die einen wichtigen Beitrag geleistet haben

1. Marie Curie (1867-1934)

Diese Frau muss man nicht vorstellen. Marie Curie war eine echte Pionierin: Sie war die erste Frau, die einen Nobelpreis erhielt – und dann noch einen weiteren. Im Jahr 1903 wurde sie zusammen mit ihrem Mann Pierre Curie und Henri Becquerel mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Der Preis wurde für ihre Arbeit über Radioaktivität verliehen.

Im Jahr 1911 erhielt sie dann den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium. Ihre Forschung öffnete Türen zu medizinischen Behandlungen und Strahlentherapien, die es vorher nicht gab.

2. Rosalind Franklin (1920-1958)

Rosalind Franklin nutzte die Röntgenkristallographie, um ikonische Bilder der DNA-Struktur aufzunehmen, die schließlich zum Doppelhelix-Modell von James Watson und Francis Crick führten.

Obwohl Watson es bis nach ihrem Tod ablehnte, ihre Beiträge in seinen Memoiren zu erwähnen, erstreckte sich ihre Arbeit über die DNA hinaus auf Viren, Kohle und Graphitstrukturen.

3. Ada Lovelace (1815-1852)

Die englische Mathematikerin Ada Lovelace übersetzte einen Artikel über Charles Babbage’s Analytical Engine vom Italienischen ins Englische. Doch ihre Notizen zu dem Werk gingen weit über die reine Übersetzung hinaus: Sie waren dreimal so lang wie der Originalartikel selbst.

Anders als der Originalartikel enthielten sie eine Beschreibung, wie zukünftige Computer Musik oder Kunst erzeugen könnten. Lovelace war damit „die erste Person, die erkannte, dass ein Computer alles tun kann, was man logisch beschreiben kann“, sagt Ursula Martin von der University of Oxford.

4. Jane Goodall (1934)

Jane Goodall ist am besten für ihre revolutionäre Studie über Schimpansen bekannt – ein Projekt, das sie begann, indem sie sie einfach mit einem Fernglas beobachtete, während sie auf Hühnerdrahtbrücken im Gombe Stream National Park in Tansania saß.

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang dokumentierten Goodall und ihre Kollegen vom Jane Goodall Institute den Werkzeuggebrauch der Schimpansen, ihre komplexen sozialen Beziehungen und ihr breites Spektrum an Gefühlen – wie zum Beispiel die Freude, wenn sie eine leckere Banane finden.

5. Grace Hopper (1906-1992)

Grace Hopper, Konteradmiral der US Navy, war eine frühe Computerpionierin, deren Arbeit im Team, das den ersten kommerziellen Computer, UNIVAC I, entwickelte, dir half, die Ära der modernen Computertechnik einzuleiten.

Ihr wird auch zugeschrieben, den Begriff „Debugging“ geprägt zu haben, nachdem sie eine Motte aus einem defekten Computer entfernt hatte.

6. Barbara McClintock (1902-1992)

Barbara McClintock erhielt 1983 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Arbeiten im Bereich der Genetik, insbesondere für ihre Entdeckung von Transposons – oder „springenden Genen“ – und ihre Forschungen darüber, wie Organismen ihre Genaktivität regulieren.

Ihre bahnbrechenden Studien lieferten Erkenntnisse über Genmutationen und die Evolution.

7. Katherine Johnson (1918-2020)

Während ihrer 35-jährigen Karriere als Mathematikerin bei der NASA und ihrer Vorgängerbehörde wurde Katherine Johnson für ihre Liebe zum Detail bekannt, wenn es darum ging, die Berechnungen anderer Maschinen zu überprüfen.

Unter anderem berechnete sie die Flugbahnen für den ersten bemannten Raumflug eines Amerikaners (Alan Shepard), das erste bemannte Raumschiff in der Erdumlaufbahn (John Glenn) und die Flugbahn von Apollo 11 zum Mond.

Diese sieben berühmten Wissenschaftlerinnen sind nicht nur brillant, sondern haben der wissenschaftlichen Welt einen Stempel aufgedrückt, der für immer in Erinnerung bleiben wird. Ihre Geschichten erinnern uns daran, dass wir alles erreichen können, wenn wir unseren Kopf anstrengen und hart genug arbeiten.

Wir wünschen allen Frauen einen mehr als gelungenen Internationalen Frauentag!

  • Ilse Dietrich

    Ilse ist eine Lifestyle-Bloggerin und eine Influencerin. Sie hat vielen Menschen durch ihre Artikel zur Selbstverbesserung geholfen. Sie liebt es, Bücher zu lesen und neue Orte zu erkunden. Mir macht es Spaß, über eine Reihe von Themen zu forschen - Wissenschaft, Psychologie und Technologie. Sie glaubt, dass Ihr Verstand das größte Werkzeug ist, das man je brauchen wird. Es scheint, dass es auch weiterhin ihr Erfolgsgeheimnis ist.