Als Hausbesitzer und Gärtner sind viele von uns ständig auf der Suche nach Wegen, wie wir die Menge an Abfall, die wir auf Mülldeponien entsorgen, reduzieren und unsere Nachhaltigkeit erhöhen können. Wir legen in unseren Gärten Komposthaufen an, um die Menge an Lebensmittelabfällen zu reduzieren, und recyceln Plastik, Metalldosen, Glasflaschen und -gläser sowie so viel Papier wie möglich. Anders als alte Zeitungen in die Recyclingtonne zu geben, gibt es viele nützliche Möglichkeiten, sie in den Garten einzubinden.
Es gibt einige Diskussionen darüber, ob es sicher ist, Zeitungen in den Garten zu geben, weil beim Druck Tinte verwendet wird. Sei versichert, dass es in Ordnung ist, zu gehen und einige der folgenden Verwendungsmöglichkeiten umzusetzen. Die meisten Zeitungen werden heute mit einer umweltfreundlichen Tinte auf Sojabasis gedruckt.
1. Den Boden von Hochbeeten auslegen
Hochbeete sind in vielen Gärten zu finden, weil sie zahlreiche Vorteile bieten – von höheren Erträgen bis hin zum einfachen Zugang zum Garten für Menschen mit Mobilitätsproblemen. Wenn du ein Hochbeet anlegst, solltest du den Boden mit Zeitungspapier auslegen, damit kein Unkraut durch die darunter liegende Gartenerde wachsen kann.
2. Unkrautbarriere unter Mulch
Eine Schicht Mulch – ob Tannennadeln, Grasschnitt oder handelsüblicher Rindenmulch – ist ein wirksames Mittel, um die Bodenfeuchtigkeit zu halten und den Boden zu isolieren, damit die Pflanzen gut gedeihen. Außerdem hilft es dir zu verhindern, dass Unkraut aufkommt und mit deinen Pflanzen um Sonnenlicht, Wasser und Nährstoffe konkurriert. Um das Unkraut noch weiter einzudämmen, kannst du eine Lage Zeitungspapier auf der Bodenoberfläche ausbreiten, bevor du den gewünschten Mulch aufträgst.
3. Blumenerde in Containern aufbewahren
Beim Gärtnern in Containern ist es wichtig, gute Drainagelöcher im Boden deiner Töpfe zu haben, damit das überschüssige Wasser aus der Blumenerde abfließen kann. So soll verhindert werden, dass die Wurzelzone zu nass wird und Staunässe die Pflanzen verfaulen lässt. Der Nachteil ist jedoch, dass durch diese Löcher auch die Blumenerde entweichen kann. Um zu verhindern, dass die Erde herausfällt, kannst du den Boden deiner Töpfe mit alten Zeitungen auslegen. So kann das Wasser immer noch abfließen, aber die Blumenerde bleibt an Ort und Stelle.
4. Als Trittstein
Gibt es in deinem Garten eine Stelle, an der sich das Wasser auf natürliche Weise sammelt und ein Schlammloch bildet? Eine einfache, vorübergehende Lösung ist es, in der Vertiefung einen Trittstein aus Zeitungspapier zu legen. Er saugt das überschüssige Wasser auf und kann am Ende der Saison wieder in den Boden eingearbeitet werden.
5. Bereite den Gartenboden für die kommende Saison vor
Nachdem im Herbst alles geerntet und die Pflanzen für die Saison entfernt wurden, entscheiden sich viele Gärtner/innen dafür, den Boden für den Winter vorzubereiten. Wenn der Boden offen liegt, ist lästiges Unkraut eine der ersten Pflanzen, die im Frühjahr auftauchen, und muss daher vor der Bepflanzung entfernt werden. Verteile eine Schicht Zeitungspapier über die freiliegende Bodenoberfläche, nachdem du den Boden im Herbst bearbeitet hast. Der Schnee und der Regen im Winter werden sie auflösen, aber sie bieten im nächsten Frühjahr genug Deckung, um die Keimung von Unkrautsamen zu verhindern, bevor es Zeit zum Pflanzen ist. Dann ziehst du sie einfach heraus oder stichst Löcher in die Zeitung, um deinen Garten zu bepflanzen.
6. Erhöhe das Kohlenstoffverhältnis in deinem Komposthaufen
Damit dein Komposthaufen so funktioniert, wie er sollte, musst du ein gutes Gleichgewicht zwischen Kohlenstoff- und Stickstoffstoffen aufrechterhalten. Kohlenstoff oder braunes Material sind „trockene“ Materialien wie Tannennadeln, Maisstängel und getrocknete Blätter. Zu den stickstoffreichen Materialien gehören frischer Grasschnitt und Essensreste aus deiner Küche. Wenn dein Haufen zu wenig Kohlenstoff enthält, füge geschredderte Zeitungen hinzu und mische den Haufen gut durch. So kannst du auf einfache Weise den Anteil an braunem Material in deinem Komposthaufen erhöhen.
