Stangenbohnen sind aufgrund ihres hohen Ertrags und ihrer Platzersparnis in vielen Hausgärten ein fester Bestandteil.
Im Gegensatz zu Buschbohnen wachsen Stangenbohnen vertikal, was es den Gärtnern ermöglicht, ihre Anbaufläche zu maximieren. Es ist jedoch eine gängige praktische Übung unter Gärtner/innen, die Spitzen dieser Reben abzustechen, weil sie glauben, dass dies zu einem buschigeren Wachstum und mehr Bohnen führt.
Während das Abstechen der Spitzen bei manchen Pflanzen ein buschigeres Wachstum fördern kann, ist dies bei Stangenbohnen nicht der Fall. Diese praktischen Übungen können sogar das natürliche Wachstum der Pflanze behindern und ihre Produktivität insgesamt verringern. Wenn du die Angewohnheiten von Stangenbohnen verstehst und weißt, wie du sie richtig pflegst, kannst du eine reiche Ernte einfahren.Anzeige
1. Weinbergsbohnen verstehen: Wachstum und Entwicklung
Stangenbohnen, auch Stangenbohnen genannt, sind Kletterpflanzen, die je nach Sorte eine Höhe von 6 bis 12 Fuß erreichen können. Diese Pflanzen wachsen, indem sie lange, verzweigte Stängel bilden, die sich um Stützen wie Pfähle, Spaliere oder Zäune wickeln. Während sie wachsen, bilden sie Blätter, Blüten und schließlich Schoten entlang der Rebe.
Das Wachstum der Stangenbohnen ist unbestimmt, was bedeutet, dass sie während der gesamten Vegetationsperiode weiterwachsen und Bohnen produzieren. Dies steht im Gegensatz zu Buschbohnen, die ein bestimmtes Wachstum haben und alle Bohnen auf einmal produzieren. Das kontinuierliche Wachstum der Buschbohnen ermöglicht eine längere Erntezeit, was sie zu einer beliebten Wahl für Gärtner/innen macht, die einen ständigen Nachschub an frischen Bohnen haben wollen.
2. Das gängige Missverständnis: Warum man die Spitzen abkneift
Viele Gärtnerinnen und Gärtner glauben, dass das Abstechen der Spitzen von Stangenbohnen die Pflanze dazu bringt, buschiger zu werden und mehr Bohnen zu produzieren. Dieser Irrglaube rührt wahrscheinlich von praktischen Übungen bei anderen Pflanzen her, z. B. bei Tomaten, bei denen das Abstechen die Verzweigung fördert und die Fruchtproduktion erhöht.
Weinbergsbohnen sind jedoch von Natur aus dazu geneigt, vertikal zu wachsen und entlang ihrer Länge Bohnen zu produzieren. Das Abstechen der Spitzen kann dieses natürliche Wachstum stören und die Fähigkeit der Pflanze, zu klettern und Schoten zu produzieren, verringern. Statt mehr Bohnen zu produzieren, kann das Abkneifen die Produktivität der Pflanze sogar einschränken.
3. Die Auswirkungen des Kneifens: Was man verlieren kann
Wenn du die Spitzen der Bohnen abturnst, entfernst du im Wesentlichen den Wachstumspunkt der Pflanze. Dies kann das Wachstum der Pflanze hemmen und ihre Fähigkeit verringern, zu klettern und Bohnen zu produzieren. Die Pflanze kann darauf reagieren, indem sie versucht, neues Wachstum von weiter unten zu erzeugen, aber dies kann zu einer verworrenen, weniger produktiven Pflanze führen.
Außerdem kann das Kneifen den Blüh- und Fruchtbildungsprozess der Pflanze verzögern. Da Bohnen aus Blüten produziert werden, führt jede Verzögerung der Blüte zu einer verspäteten Ernte. Dies kann vor allem in Regionen mit kürzeren Vegetationsperioden problematisch sein, in denen es darauf ankommt, die Produktivität der Pflanze zu maximieren.
4. Das natürliche Wachstum fördern: Die Reben ihr Potenzial ausschöpfen lassen
Statt zu kneifen, sollten sich Gärtner/innen darauf konzentrieren, die natürlichen Wachstumsgewohnheiten der Bohnenreben zu unterstützen. Mit einer stabilen Stützstruktur wie einem Spalier oder einem Pfahl können die Reben klettern und ihre volle Höhe erreichen. Dies maximiert nicht nur die Sonneneinstrahlung, sondern erhöht auch die Luftzirkulation und verringert das Risiko von Erkrankungen.
Das natürliche Wachstum der Reben stellt außerdem sicher, dass die Pflanze über ihre gesamte Länge Bohnen produzieren kann. Dies führt zu einer reichhaltigeren Ernte, da sich die Bohnen an mehreren Stellen der Rebe entwickeln können. Wer das natürliche Wachstum der Pflanze versteht und unterstützt, kann sich über eine produktivere und gesündere Bohnenernte freuen.
5. Die Vorteile von Vollreben für den Bohnenanbau
Rebstöcke in voller Länge sind wichtig für die Maximierung der Bohnenproduktion. Je länger die Rebe wächst, desto mehr Blüten und Hülsen bildet sie aus. Das bedeutet: Je länger die Rebe, desto mehr potenzielle Standorte für die Bohnenproduktion. Dies ist besonders wichtig für unbestimmte Pflanzen wie die Stangenbohnen, die die ganze Saison über wachsen und produzieren.
Außerdem erhalten längere Reben mehr Sonnenlicht, das für die Photosynthese und die Gesundheit der Pflanzen insgesamt wichtig ist. Mehr Sonnenlicht bedeutet mehr Energie für die Pflanze, um Blüten und Bohnen zu produzieren. Wenn die Ranken ihre volle Länge erreichen, können die Gärtner/innen sicherstellen, dass sie das meiste aus ihren Bohnenpflanzen herausholen.
6. Wie man Bohnenreben stützt, ohne zu kneifen
Um Bohnen zu stützen, müssen die Ranken eine stabile Struktur zum Klettern haben. Dies kann mit verschiedenen Stützen geschehen, z. B. mit Bambusstangen, Spalieren oder sogar mit einem einfachen Schnur- und Pfahlsystem. Das Wichtigste ist, dass die Stütze hoch genug ist, um die volle Höhe der Reben aufzunehmen, die bis zu 12 Fuß betragen kann.
Außerdem ist es wichtig, dass die Stützen stabil und sicher sind, da das Gewicht der Reben und Bohnen beträchtlich sein kann. Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen der Stützen während des Wachstums der Pflanzen helfen dir, Schäden zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Reben während der gesamten Vegetationsperiode gut gestützt sind.
7. Beliebte Gardening Hacks: Alternativen zum Zwicken
Statt zu kneifen, können Gärtnerinnen und Gärtner auch andere Techniken anwenden, um das Wachstum der Stangenbohnen zu steuern. Eine beliebte Methode ist, die Ranken zu trainieren, indem man sie sanft um ihre Stützstruktur wickelt. Dies ermutigt die Reben, in die gewünschte Richtung zu wachsen, ohne dass sie gekniffen werden müssen.
Ein anderer Trick ist, das Wachstum der Bohnen auf natürliche Weise zu fördern, indem man sie nebeneinander pflanzt. Wenn du zum Beispiel Bohnen neben Mais pflanzt, können die Bohnen an den Maisstängeln hochklettern, was eine natürliche Unterstützung bietet und den Platz maximiert. Diese Alternativen zum Kneifen können dir helfen, ein gesundes Wachstum zu erhalten und die Bohnenproduktion zu steigern.
8. Die Rolle des Beschneidens: Wann und wie man es richtig macht
Auch wenn es nicht empfehlenswert ist, Bohnen zu pinzieren, kann das Beschneiden von Vorteil sein, wenn es richtig gemacht wird. Beim Beschneiden werden beschädigte oder kranke Blätter und Stängel entfernt, um die Luftzirkulation zu verbessern und das Risiko von Erkrankungen zu verringern. Dies sollte vorsichtig und mit sauberen, scharfen Werkzeugen geschehen, damit die Pflanze nicht beschädigt wird.
Ein Rückschnitt kann dir auch helfen, die Größe der Pflanze zu kontrollieren, wenn der Platz begrenzt ist. Es ist jedoch wichtig, ein übermäßiges Beschneiden zu vermeiden, da dies die Fähigkeit der Pflanze, Bohnen zu produzieren, verringern kann. Der Rückschnitt sollte sparsam erfolgen und nur dann, wenn es für die Gesundheit der Pflanze notwendig ist.
9. Beipflanzen: Das Wachstum von Bohnen auf natürliche Weise fördern
Mischkulturen sind ein natürlicher Weg, um das Wachstum von Stangenbohnen zu fördern. Indem du Bohnen zusammen mit kompatiblen Pflanzen pflanzt, kannst du die Bodengesundheit verbessern, Schädlinge abwehren und die Reben auf natürliche Weise unterstützen.
Mais ist ein klassischer Begleiter für Bohnen, da er den Reben ein natürliches Spalier zum Klettern bietet. Außerdem können Bohnen Stickstoff im Boden beheben, was dem Mais zugute kommt. Andere gute Begleiter für Bohnen sind Studentenblumen, die Schädlinge abhalten, und Radieschen, die dir helfen, verdichteten Boden aufzubrechen.
10. Häufige Fehler, die du beim Anbau von Buschbohnen vermeiden solltest
Ein häufiger Fehler ist es, Bohnen zu dicht nebeneinander zu pflanzen, was zu Überfüllung und schlechter Luftzirkulation führen kann. Dies erhöht das Risiko von Erkrankungen und kann das Wachstum der Pflanze einschränken. Bohnen sollten in einem Abstand von mindestens 4 bis 6 Zoll gepflanzt werden, um ein gutes Wachstum zu ermöglichen.
Ein weiterer Fehler ist, die Reben nicht ausreichend zu stützen. Ohne eine stabile Struktur zum Klettern können sich die Ranken verheddern und weniger produktiv werden. Für ein gesundes Wachstum ist es wichtig, dass die Stütze hoch und stabil ist. Schließlich kann Überwässerung zu Wurzelfäulnis und anderen Problemen führen, deshalb ist es wichtig, die Bohnen regelmäßig, aber nicht übermäßig zu gießen.
11. Expertentipps für eine reiche Bohnenernte
Um eine reiche Bohnenernte zu erzielen, solltest du zunächst hochwertiges Saatgut auswählen und es in gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden pflanzen. Kontrolliere die Pflanzen regelmäßig auf Zeichen von Schädlingen oder Erkrankungen und gehe bei Problemen sofort dagegen vor.Anzeige
Ernte die Bohnen regelmäßig, um eine kontinuierliche Produktion zu fördern. Bohnen werden am besten angenommen, wenn sie jung und zart sind, bevor sich die Samen im Inneren voll entwickelt haben. Ziehe schließlich in Erwägung, den Bohnenanbau jedes Jahr zu wechseln, um eine Auszehrung des Bodens zu verhindern und das Risiko von Erkrankungen zu verringern. Wenn du diese Expertentipps befolgst, kannst du eine reiche und köstliche Bohnenernte einfahren.
