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Zimt-Bananenbrot: saftig, weich und mit süßer Zimtkruste

Tipps für dein Zuhause
By Karin Klein
4:02 am
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Meine Stiefmutter Linda hat mir dieses Rezept für Zimt-Bananenbrot vor Jahren weitergegeben, und seitdem backe ich für meine Familie ganz anders. Es besteht aus ganz normalen Vorratszutaten – Bananen, Zimt, Mehl, Zucker und Butter –, aber was daraus im Ofen wird, ist wirklich etwas Besonderes: angenehm süß, innen wunderbar weich und oben leicht unordentlich mit einer schönen Zimt-Marmorierung. Es kommt aus dem Ofen, als wäre es mit ganz viel Liebe in die Form gelöffelt worden – nicht perfekt, aber genau deshalb so charmant.

Das ist genau der Kuchen, den du an einem ruhigen Nachmittag backst, wenn das ganze Haus nach Gemütlichkeit duften soll.

Warmes Zimt-Bananenbrot auf der Küchenarbeitsplatte

Servier dieses Zimt-Bananenbrot am besten leicht warm, wenn du magst direkt aus der Form, mit einem Stückchen Butter, das in die weichen Stellen hineinschmilzt. Für Erwachsene passt eine Tasse Kaffee oder heißer Tee wunderbar dazu, für Kinder ein Glas kalte Milch oder ein Becher Kakao. Als einfaches Dessert schmeckt eine dicke Scheibe auch super mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne.

Auch zum gemütlichen Frühstück macht es sich toll – zum Beispiel mit Rührei oder Joghurt und Obst dazu. Und Reste kannst du später einfach mit etwas Butter in der Pfanne anrösten. So gut!

Zimt-Bananenbrot

Portionen: 8–10

Zutaten

3 mittelgroße, sehr reife Bananen, zerdrückt (etwa 1 1/2 Tassen)

Butter oder Backspray zum Einfetten der Kastenform

Zubereitung

Heize den Ofen auf 350°F (175°C) vor. Fette eine Kastenform aus Metall mit 9×5 Inch mit Butter oder Backspray ein und achte darauf, auch die Ecken gut zu erwischen. Stell die Form auf ein stabiles Backblech, damit du sie leichter in den Ofen schieben und wieder herausnehmen kannst.

Kastenform und Backzutaten für Bananenbrot bereitgestellt

Zerdrücke die reifen Bananen in einer großen Rührschüssel mit einer Gabel, bis sie größtenteils glatt sind, aber noch ein paar weiche Stückchen zu sehen sind. Genau diese kleinen Stückchen machen das Innere später so zart und schön saftig.

Gieße die 1/2 Tasse geschmolzene Butter über die zerdrückten Bananen und rühre alles gut zusammen. Gib die 3/4 Tasse weißen Zucker und 1/4 Tasse braunen Zucker dazu und verrühre alles, bis die Masse dick und leicht glänzend aussieht.

Rühre die Eier einzeln unter und vermische den Teig nach jedem Ei gut. Gib den Vanilleextrakt dazu und rühre noch einmal um. Der Teig wirkt jetzt eher locker und durch die Bananen etwas stückig – genau so soll er sein.

Teig für Bananenbrot wird in einer Schüssel verrührt

Vermische in einer separaten Schüssel das Mehl, 1 1/2 Teelöffel Zimt, Backpulver, Natron und Salz mit einem Schneebesen. So klumpen die trockenen Zutaten nicht zusammen und das Bananenbrot geht gleichmäßiger auf.

Gib die trockenen Zutaten vorsichtig in zwei Portionen zur feuchten Bananenmasse und rühre jeweils nur so lange, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Der Teig darf dick und ein bisschen rustikal aussehen, nicht perfekt glatt. Rühr ihn nicht zu lange; ein paar kleine Streifen sind völlig in Ordnung.

Für die Zimtkruste verrührst du in einer kleinen Schüssel 2 Esslöffel Zucker, 1 Teelöffel Zimt und 1 Esslöffel geschmolzene Butter, bis die Mischung wie feuchte, sandige Streusel aussieht.

Zimt-Zucker-Topping in einer kleinen Schüssel

Löffle etwa die Hälfte des Bananenteigs in ungleichmäßigen Klecksen in die vorbereitete Kastenform, sodass hier und da kleine Hügel entstehen. Streue die Hälfte des Zimt-Toppings über diese erste Schicht.

Gib den restlichen Teig in großen Klecksen obendrauf. Lass ruhig ein paar Stellen etwas höher sein als andere, damit die Oberfläche beim Backen leicht uneben und richtig schön hausgemacht aussieht. Verteile anschließend das übrige Zimt-Topping darüber.

Zieh mit der Spitze eines Buttermessers vorsichtig ein paar lockere Wirbel durch den Teig – zwei oder drei Züge längs durch die Form reichen völlig. Es geht nicht darum, ein perfektes Muster zu machen. Du willst nur, dass etwas Zimt in den Teig sinkt und oben dieser hübsche, verwirbelte, gelöffelte Look entsteht.

Ungebackener Bananenteig mit Zimtwirbeln in der Form

Stell die Form mitsamt Backblech in den vorgeheizten Ofen und backe das Bananenbrot 55–65 Minuten lang, bis die Oberfläche kräftig goldbraun ist, herrlich unordentlich und rissig aussieht und ein Zahnstocher aus der Mitte mit ein paar feuchten Krümeln herauskommt, aber ohne rohen Teig.

Lass das Bananenbrot mindestens 15–20 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Die Oberfläche setzt sich dabei ein wenig, sollte aber weiterhin rustikal und schön verwirbelt aussehen. Fahre mit einem Messer am Rand entlang und hebe oder kippe das Brot dann vorsichtig aus der Form. Servier es warm in dicken Scheiben oder lass es komplett abkühlen, wenn du sauberere Scheiben schneiden möchtest.

Aufgeschnittenes Zimt-Bananenbrot kühlt auf einem Gitter aus

Variationen & Tipps

Wenn du für wählerische Esser backst, die keinen intensiven Zimtgeschmack mögen, reduziere den Zimt im Teig auf 1 Teelöffel und lass das Swirl-Topping weg. Oder ersetze es vor dem Backen durch eine dünne Schicht normalen Zucker – das gibt eine einfache, leicht knusprige Oberfläche. Wenn deine Familie es gerne etwas knackiger mag, heb 1/2 Tasse gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zusammen mit den trockenen Zutaten unter.

Für ein etwas leichteres Bananenbrot kannst du die Hälfte der geschmolzenen Butter durch Naturjoghurt oder saure Sahne ersetzen. Das hält die Konsistenz schön saftig und nimmt der Süße ein bisschen die Schwere. Wenn es eher nach Dessert schmecken soll, beträufle das abgekühlte Bananenbrot mit einem schnellen Guss aus 1/2 Tasse Puderzucker und 1–2 Teelöffeln Milch.

Das Rezept funktioniert auch super als Muffins: Verteile den Teig auf ein gefettetes Muffinblech mit 12 Mulden, gib jeweils eine kleine Prise Zimt-Topping darauf und backe sie bei 350°F (175°C) etwa 18–22 Minuten. Wenn du extra reife Bananen übrig hast, verdopple das Rezept und friere ein Bananenbrot ein – fest in Frischhaltefolie und Alufolie eingewickelt. Es taut auf der Arbeitsplatte wunderbar auf und schmeckt beim zweiten Mal genauso gemütlich.

Bananenbrot mit Kaffee und Obst zum Frühstück serviert
  • Sophia ist eine professionelle Astrologe, die sich in ihrer Kindheit erstmals zur Astrologie hingezogen fühlte. Bereits im Alter von acht Jahren begann sie damit, Geburtsdaten und Sonnenzeichen für jeden aufzuzeichnen, der bereit war, sie mit anderen zu teilen. Sophia begann ihre formalen astrologischen Studien am College für humanistische Astrologie

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