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13 ungesunde Angewohnheiten, die einen Workaholic ausmachen

13 ungesunde Angewohnheiten, die einen Workaholic ausmachen

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13 ungesunde Angewohnheiten, die einen Workaholic ausmachen

Workaholic, das beliebte Schlagwort unseres Jahrhunderts, bedeutet nicht nur SEHR hart zu arbeiten, sondern eine ungesunde Sucht nach deiner Arbeit. Workaholismus ist ein so schwerwiegendes Problem, dass es als die „Sucht des Jahrhunderts“ bezeichnet wurde. Workaholics denken, dass ihre Fähigkeit zu arbeiten gleichbedeutend mit ihrem Wert ist, also je mehr, desto besser. Aber wie bei jeder anderen Sucht auch, fordert Workaholismus einen schweren Tribut von unserem körperlichen, emotionalen und geistigen Wohlbefinden. Es klaut unser Glück, unseren Frieden und unsere kreative Energie. Fragst du dich, ob du arbeitssüchtig bist? Dann wirst du dich mit diesen 13 erkennbaren Angewohnheiten eines Workaholics identifizieren.

Arbeitssucht erreicht man als einen unkontrollierbaren Drang, einen Zwang, ständig zu arbeiten. Selbst wenn sie nicht bei der Arbeit sind, sind Workaholics nicht in der Lage, die Gedanken an die Arbeit abzuschalten. Es gibt einen klaren Unterschied zwischen einem harten und energischen Arbeiter, der angetrieben ist, ein Ziel zu erreichen, und einem Workaholic. Arbeitssucht hat eine unglückliche Qualität und geht auf Kosten anderer wichtiger Bereiche deines Lebens – Familie, Beziehungen und intellektuelle Fähigkeiten.

Arbeitssucht ist ein Hinweis auf tiefer liegende Probleme. Sie wirkt wie ein Fluchtweg vor der Beschäftigung mit dringenden Angelegenheiten deines Lebens. Bei der Arbeitssucht geht es weniger darum, dass man die Arbeit unwiderstehlich findet, als vielmehr um das Bedürfnis, den Problemen der realen Welt zu entkommen und sich von den zugrunde liegenden Problemen und emotionalen Kämpfen zu distanzieren. Workaholics vergraben sich mit Arbeit, um sich noch abzulenken und die unangenehme Realität zu vermeiden.

13 Ungesunde Angewohnheiten eines Workaholics

1. Einen unregelmäßigen Schlafplan haben

Workaholics vernachlässigen ihren Schlaf. Und während sie sich dadurch produktiver fühlen, indem sie den Schlaf für die Arbeit abturnen, beeinträchtigt dies tatsächlich ihre Leistung. Wenig Schlaf wird mit Produktivitätsverlust, Konzentrationsschwierigkeiten, schlechtem Urteilsvermögen und Übergewicht in Verbindung gebracht. Eine gesunde Schlafroutine zu etablieren ist also essentiell, um bei der Arbeit effizienter zu sein. Hier sind einige Schritte, um das zu erreichen:

  • Strebe 7-9 Stunden ununterbrochenen Schlaf an,
  • Schlafe in völliger Dunkelheit,
  • Vermeide die Nutzung von Bildschirmen eine Stunde vor dem Schlafengehen.

2. Ungesunde Angewohnheiten beim Essen

Was du konsumierst, ist eng mit deiner kognitiven Leistung verbunden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, vollgepackt mit Proteinen, komplexen Kohlenhydraten, Vitaminen, Obst und Gemüse ist das, was du brauchst, um während der Arbeit konzentriert und geistig scharf zu bleiben.

Workaholics mampfen unterwegs Fast Food und ungesunde Snacks. Sie lassen Mahlzeiten aus und überfressen sich bei einer einzigen Aufnahme, um Zeit zu sparen. All diese schädlichen Angewohnheiten beim Essen wirken sich nicht nur auf deine Verdauung, deine Haut und dein Gewicht aus, sondern auch auf deinen Gedanken und dein Denkvermögen.

Die Forschung zeigt, dass gutes Essen das Energieniveau und die Produktivität steigert. Eine Studie wurde 2012 mit 20.000 Arbeitern einiger renommierter US-Unternehmen durchgeführt und es zeigte sich, dass die Angestellten mit einer ungesunden Ernährung fast 70 % wahrscheinlicher einen Produktivitätsverlust erlitten im Vergleich zu Angestellten, die eine gesunde und regelmäßige Ernährung voller Gemüse, Obst und Vollkornprodukte pflegten.

Wenn also die Arbeit das ist, was dich im Leben antreibt, solltest du definitiv mehr auf deine Ernährung achten. Deine Nahrungsaufnahme sollte vollwertig und gleichmäßig über den Tag verteilt sein.

3. Keine Zeit für Bewegung und körperliche Fitness machen

Normalerweise sind Workaholics so beschäftigt, dass sie keine Zeit für körperliche Fitness finden. Aber die Wahrheit ist, dass der menschliche Körper nicht dafür gemacht ist, stundenlang am Stück an einem Ort zu sitzen. Der alltägliche Stress, den wir bei der Arbeit erleben, setzt viele schädliche Hormone in unserem Körper frei, wie z.B. Cortisol, und ist verantwortlich für eine Reihe von ernsthaften Krankheiten, wie z.B. Schlaganfall und Herzkrankheiten.

Wenn wir unsere unmittelbare und zukünftige Gesundheit vor uns schützen wollen, müssen wir uns täglich mindestens dreißig Minuten bewegen. Es gibt reichlich wissenschaftliche Beweise, die belegen, dass regelmäßige körperliche Aktivität sehr effektiv ist, um chronische Krankheiten, Depressionen und einen vorzeitigen Tod zu verhindern.

4. Überarbeitung

Du kannst es jetzt vielleicht nicht verstehen, weil dein Körper jung und stark ist, aber eine Überlastung deines Systems geht nach hinten los, wenn du älter bist und die Fähigkeit deines Körpers, sich von alltäglichem Stress und Schäden zu erholen, abnimmt. Wenn du dein Gehirn überlastest und dich nicht richtig um deinen Körper kümmerst, wirst du in deinen späteren Jahren mit Körperschmerzen und schlechter Leistung zurückzahlen. Forscher fanden heraus, dass Arbeitnehmer in Europa, Japan, Korea und China, die mehr als 50 Stunden pro Woche arbeiten, ein erhöhtes Risiko für zerebrokardiovaskuläre Erkrankungen und koronare Herzkrankheiten haben.

Um also lebensbedrohliche Gesundheitsprobleme in deinen späteren Jahren zu vermeiden, musst du die Anzahl der Stunden, die du am Tag arbeitest, strikt einschränken.

5. Alkohol- und Nikotinabhängigkeit

Der Mensch ist keine Maschine, die noch stundenlang ohne Ruhe, Entspannung und Erholung arbeiten soll. Um den hohen Arbeitsdruck und Stress zu bewältigen, kriegen Workaholics die Angewohnheit zu rauchen und zu trinken, was ihnen zwar kurzzeitig Erleichterung verschafft, aber ihrer Gesundheit schwer schadet.

Studien zeigen, dass Alkohol und Tabak die Hauptursachen für vermeidbare Todesfälle in den USA sind.

Aber die Forschung zeigt auch, dass Trinken in moderaten Mengen Herzkrankheiten vorbeugt. Mäßigung ist hier der Schlüssel. In der Regel sollten sich Männer auf nicht mehr als zwei Drinks pro Tag und Frauen (nicht schwanger) auf einen Drink pro Tag beschränken.

6. Regelmäßig länger arbeiten als deine Kollegen

Typischerweise loggen sich Workaholics vor ihren Kollegen ein und loggen sich aus, wie andere fertig sind. In vielen Fällen loggen sie sich nach Büroschluss wieder ein und arbeiten bis spät in die Nacht. Überarbeitung ist eine der meist auffälligen Angewohnheiten eines Workaholics.

Bedeuten lange Arbeitszeiten mehr Produktivität? Studien legen das Gegenteil nahe. Eine Untersuchung der Stanford University zeigt, dass die Produktivität von Menschen, die länger als 50 Stunden pro Woche arbeiten, stark abnimmt.

Selbstfürsorge, Pausen und Entspannung steigern die Produktivität, sagen es die Exerten.

7. Familienzeit ist vernachlässigbar

„Du bist nie da“ oder „Ich sehe dich nie“ – hörst du diese Phrasen auch oft? Wenn ja, dann ist es an der Zeit, deine Work-Life-Balance zu überprüfen. Deine persönlichen Beziehungen leiden am meisten unter deiner Arbeitssucht. Workaholics sind nicht in der Lage, „Nein“ zu ihrer Arbeit zu sagen und das führt oft dazu, dass sie wichtige Meilensteine in ihrem Familienleben, wie Jahrestage und Kindergeburtstage, verpassen. Pass auf, deine Familie wird sich von dir entfernen, wenn du dir keine Zeit für sie nimmst.

Mit deinem Job verheiratet zu sein, ist nicht gut für die Beziehung zu deinem Ehepartner. Schnell kommen Eheprobleme an die Oberfläche. Studien zeigen, dass die Scheidungsraten in Ehen höher sind, in denen ein oder mehrere Partner ein Workaholic sind und Kinder mit workaholischen Eltern sind anfälliger für Angstzustände und Depressionen.

8. Keine Zeit zur Entspannung

„All work and no play macht nicht nur Jill und Jack langweilig, sondern sie tötet das Potenzial der Entdeckung, der Beherrschung und der Offenheit für Veränderungen und Flexibilität und behindert Innovation und Erfindung.“- Joline Godfrey

Eines unserer natürlichen körperlichen Bedürfnisse ist es, sich zu entspannen, Spaß zu haben und einfach eine Zeit lang zu genießen und zu lachen und dabei unsere Probleme völlig zu vergessen.

Deine Arbeit soll dir Befriedigung verschaffen, aber nicht auf Kosten deines Wohlbefindens. Du wirst erstaunt sein, wie sich deine Stimmung hebt, wenn du einige Zeit in der Atmosphäre von Spaß, Lachen und Witzen verbringst. Also mach dir das von Zeit zu Zeit zum Geschenk!

9. Nie Urlaub nehmen

Eine der traurigsten Angewohnheiten eines Workaholics ist, dass sie nie Urlaub nehmen. Wann hast du das letzte Mal einen Tag Urlaub genommen und einfach die Zeit mit deinen Liebsten genossen? Workaholics sind nicht in der Lage, ihre Arbeit zu vergessen und haben Angst, hereinzufallen, daher nehmen sie kaum Urlaub. Noch schlechter ist, dass sie versuchen, zur Arbeit zu gehen, selbst wenn sie krank sind.

10. Vernachlässigung des Aussehens

Workaholics sind so sehr in ihre Arbeit vertieft, dass sie vergessen, sich um ihr Aussehen zu kümmern. Ihre Vernachlässigung spiegelt sich in ihrem Kleidungsstil und ihrer Körperpflege wider. Und schäbiges Aussehen wird nirgendwo geschätzt! Wenn sie jedoch das Gefühl haben, dass ihr Aussehen ein Hindernis ist, um in ihrer Karriere voranzukommen, dann versuchen sie es zu beheben.

Dein körperliches Erscheinungsbild ist das erste, was die Leute bemerken und beurteilen, es ist ein Spiegelbild dessen, wer du bist. Achte also unbedingt auf dein Aussehen.

11. Sozialisieren vermeiden

Es ist so wichtig, Verbindungen mit gleichgesinnten Menschen zu knüpfen, die ähnliche Interessen teilen. In der Lage zu sein, angenehme Momente mit guten Freunden und der Familie zu verbringen, macht das Leben so viel lohnender und erfüllender. Auf der anderen Seite kann ein Mangel an sozialer Interaktion Menschen in eine Depression hereinfallen lassen. Mache also sicher, dass soziale Ereignisse mit Freunden und Familie, genau wie deine Treffen mit deinem Chef, Teil deiner To-Do-Liste sind.

12. Stagnation des intellektuellen Wachstums

Workaholics verkünden stolz, dass sie außer der Arbeit nichts anderes im Leben haben. Aber ist das gut für deine intellektuellen und kreativen Fähigkeiten? NEIN! Wenn du keine neuen Dinge erforschst, wie willst du dann neue Ideen entwickeln und als Person wachsen? In der heutigen Welt werden Menschen, die vielseitig sind, am meisten geschätzt. Wenn du deine ganze Zeit und Energie nur einer Sache widmest, macht dich das nur langweilig und mit der Zeit wird sich das immer mehr bemerkbar machen.

13. Keine Zeit für Introspektion

Sich an deine innere Welt zu binden, ist so wichtig. Introspektion hilft dir, dich selbst besser zu verstehen und mit deinen Gefühlen und Gedanken im Einklang zu sein, was wiederum mehr Frieden und Gelassenheit in dein Leben bringt.

Inmitten unserer geschäftigen und hektischen Zeitpläne nehmen wir uns nur selten Zeit, um über unser Inneres nachzudenken. Wir haben uns daran gewöhnt, der Stimme unserer Psyche auszuweichen. Aber wenn du deine Gefühle kontrollieren und weise Lebensentscheidungen treffen willst, dann kriege die Angewohnheit zur Selbstreflexion.

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Zu guter Letzt:

Wenn du dich mit den oben genannten Angewohnheiten des Workaholics identifiziert hast, dann braucht dieses Problem sofortige Aufmerksamkeit. Das Problem anzuerkennen, ist der erste Schritt auf deiner Genesungsreise. Eine Sucht zu überwinden, auch wenn es sich um etwas scheinbar „Gutes“ wie Arbeit handelt, ist eine höllische Aufgabe. Aber erinnere dich immer daran, dass du die Unterstützung deiner Lieben hast und dass, du in Zukunft dankbar sein wirst, deine Arbeitssucht loszuwerden. Wenn du professionelle Hilfe brauchst, zögere nicht, dich an einen Therapeuten zu wenden.

Autor

  • Klara Lang

    Hallo! Ich bin ein in Frankfurt ansässiger zertifizierter Life Coach und Vertreter mentaler Gesundheit. Ich bin jemand, der seinen Weg durch das Leben finden will. Ich lese gerne, schreibe auch und reise gerne. Ich würde mich als einen Kämpferin bezeichnen, eine Philosophin und Künstlerin, aber alles in allem, bin ich ein netter Mensch. Ich bin eine Naturbezogene Person, jedoch, sehr verliebt in Technologie, Wissenschaft, Psychologie, Spiritismus und Buddhismus.Ich arbeite mit allen Arten von Menschen, um ihnen zu helfen, von deprimiert und überwältigt, zu selbstbewusst und glücklich in ihren Beziehungen und in ihrer Welt, zu gelangen. Im Bereich meiner Interessen, sind auch die Kriegskunst und Horrorfilme. Ich glaube an positive Taten mehr, als an positives denken.

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