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3 Buddhistische Wahrheiten, die dir größeren Frieden bringen

3 Buddhistische Wahrheiten, die dir größeren Frieden bringen

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3 Buddhistische Wahrheiten, die dir größeren Frieden bringen

„Frieden kommt von innen. Suche ihn nicht von außen.“ – Buddha

Wir haben oft viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, wie ungerecht das Leben ist oder dass wir einfach keine Chance haben. Du versuchst verzweifelt, alles wiedergutzumachen, indem du über jeden Aspekt nachdenkst und versuchst, die Situation zu verbessern. Du fühlst dich wie ein totaler Versager, weil du scheinbar keine positiven Ergebnisse erzielen kannst.

Wenn das Leben also ungerecht erscheint, suchen wir den Frieden in anderen Dingen. Bücher, Filme, Musik…du scheinst alles in deinem Wohnzimmer eingepfercht zu haben, nur auf der Suche nach der Wahrheit oder einem Ratschlag, der dich befreien wird. Die Erwartung, dass das Leben besser sein könnte, wenn wir nur die Wahrheit über die Situation erfahren würden, wird mit jedem Tag stärker.

So überwältigen wir uns selbst damit, herauszufinden, wie wir besser im Leben sein können. Buddhisten glauben, dass das Leiden existiert; es gibt eine Ursache für das Leiden; es hat ein Ende und es hat eine Ursache, um sein Ende herbeizuführen. Im Buddhismus wird das Leiden nicht auf negative Weise vermittelt, sondern als Praktikabilität des Lebens gesehen. Hier sind also 3 buddhistische Wahrheiten, die dir mehr Frieden bringen und dich befreien werden.

Buddhistische Wahrheit 1: Dukkha („Leiden, Traurigkeit oder Enttäuschung“)

Die buddhistische Lehre besagt, dass „das Leben ein Leiden ist„. Sie wird jedoch oft als negative Aussage wahrgenommen. Der richtige Weg, diese Lehre zu erklären, ist, dass „das Leben zwar Hürden bereithält, aber es ist in Ordnung“. Die buddhistische Erklärung, warum Menschen ständig schwierige Situationen und Leiden erleben, ist, weil wir uns weigern, den spirituellen Aspekt des Ereignisses oder der Situation zu verstehen. Wir erleben oft eine Wiederholung der gleichen Ereignisse, die Gefühle von Verlust, Traurigkeit, Müdigkeit, Langeweile und Angst mit sich bringen. Der Wunsch, diese Gefühle zu überwinden, befähigt uns, Medikamente einzunehmen oder ungesunden Gewohnheiten nachzugehen, um das „Dukkha oder Leiden“ auszumerzen.

Wir geben uns große Mühe, unsere Leiden und Traurigkeit zu unterdrücken, ohne zu erkennen, dass Leiden auch ein Teil des Wachstums ist. Das größte buddhistische Vertrauen, das dir mehr Frieden bringt, ist die Akzeptanz von „Dukkha“.

Die Frage ist also, wie können wir die buddhistische Philosophie in unser tägliches Leben einfließen lassen?

  • Akzeptanz dessen, was, wo und wer du bist, wird dir nur weniger Enttäuschungen bringen
  • Mehr zu wollen, um ein erfülltes Leben zu leben, bringt nur mehr Leiden. Der Gedanke, dass „du nicht genug hast“, wird dich nur traurig machen. Vermeide also den Gedanken, mehr zu wollen. Sei stattdessen dankbar für das, was das Leben dir bereits gegeben hat.
  • Das Streben nach einem perfekten Leben wird nur Enttäuschungen bringen. Es wird dir erlauben, weniger vom täglichen Stress betroffen zu sein.
  • Denke daran, dass unser Leiden auch mit Lebenslektionen kommt, die notwendig sind, um als Individuum zu wachsen.

Buddhistische Wahrheit 2: Anitya („Das Leben ist in ständiger Bewegung“)

Die einzige Konstante im Leben ist „Veränderung“. Das Leben befindet sich in einer ständigen Bewegung. Die buddhistische Lehre besagt, dass wir niemals zu dem Tag zurückkehren können, der bereits vergangen ist. Sie glauben auch, dass die Zukunft eine Illusion ist und sie nur eine Reflexion der Dinge ist, die wir im gegenwärtigen Moment tun.

Wir verändern uns jeden Tag ein wenig, biologisch gesehen. Unsere Nägel und Haare wachsen ein wenig, unsere Hautzellen regenerieren sich, wir schütten Hautzellen ab. Es gibt so viele Veränderungen, die täglich in unserem Körper vor sich gehen. Genauso verändern sich auch unser Bewusstsein und unsere Gedanken jeden Tag, ob wir es merken oder nicht.

Wir erkennen nicht, dass nichts in diesem Leben ewig währt. In dem Moment, in dem wir akzeptieren, dass sich die Dinge jeden Tag ändern, werden die Enttäuschungen geringer sein. Wenn du zum Beispiel die Tatsache akzeptierst, dass sich die Situation, in der du dich gerade befindest, jeden Tag verändert, dann bedeutet das letztendlich, dass du deine Ziele erreichen wirst, egal was passiert. Du magst die Veränderungen, die geschehen, nicht sehen, aber es geschieht trotzdem weiter. Was also, wenn du „Anitya oder dass das Leben in ständiger Bewegung ist“ akzeptierst? Befreit es dich von deinem Leiden oder hält es dich zurück?

Wenn wir glücklich sind, wollen wir einfach nicht, dass es endet. Aber unser sich ständig veränderndes Leben diktiert, dass es enden muss. Der Gedanke, dass es enden wird, verursacht einigen Kummer. Aber was wäre, wenn du deine Perspektive ändern würdest? Was, wenn du den maximalen Fokus auf den gegenwärtigen Moment legst, weil es enden wird? Wenn du in der Lage bist, die immense Macht der Veränderung deiner Gedanken zu verstehen und wie sich das Leben jeden Tag verändert, wird es dich befreien. Alles, was du tun musst, ist, dir des gegenwärtigen Moments bewusst zu sein.

Wie können wir diesen Zustand des Bewusstseins erreichen?

  • Genieße die kleinen Dinge im Leben. Lerne, die Veränderungen, die jeden Tag stattfinden, anzunehmen.
  • Habe keine Angst, dass das, was du hast, eines Tages verschwinden wird. Lass dich stattdessen auf die unendlichen Möglichkeiten ein, die das Leben jeden Tag bietet.
  • Verstehe, dass auch all die negativen Umstände enden werden, denn das Leben bewegt sich immer vorwärts.
  • Sich des gegenwärtigen Moments bewusst zu werden, ist das Beste, was du tun kannst.

Buddhistische Wahrheit 3: Anatma („Du veränderst dich jeden Tag“)

Buddhisten glauben, dass ein konstantes „Selbst“ nicht existiert. Es ist wichtig zu verstehen, dass sich alles jeden Tag verändert. Daher ist es wichtig zu akzeptieren, dass du dich jeden Tag veränderst. Wie erlangen wir also Anatma? Wie finden wir Frieden in der Akzeptanz dessen, was ist?

Wir versäumen es, die größte Wahrheit zu erkennen, um inneren Frieden zu erlangen – unser Leiden ist nur vorübergehend. Buddhisten glauben, dass das Verlangen nach Vergnügen, materiellen Gütern und Unsterblichkeit die Wurzel des Leidens ist, die alle niemals befriedigt werden können. Das Leiden ist unvermeidlich und es geschieht, um uns die Lektion zu lehren, die wir lernen müssen. Die Lektion ist wichtig, um unser erleuchtetes Selbst zu erlangen. Das Leiden kann enden, wenn wir die Tatsache akzeptieren, dass wir uns jeden Tag verändern und so auch unsere Situation.

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Wie können wir diese Lektion zu unserem Vorteil nutzen?

  • Achte darauf, wie du dich jeden Tag neu erfinden kannst, anstatt nur dein „wahres Selbst“ zu finden.
  • Erkenne, dass es kein konstantes Selbst gibt, sondern nur dasjenige, das gerade hier im gegenwärtigen Moment ist
  • Umarme und genieße dein Leben, so wie es kommt. Wisse, dass morgen alles anders sein wird. Es liegt in deiner Macht, deinen inneren Frieden zu finden. Die Akzeptanz des gegenwärtigen Moments ist der Schlüssel, um dir mehr Frieden im Leben zu bringen.

Das Erreichen der drei buddhistischen Wahrheiten – Dukkha, Anitya und Anatma – ist der Weg, um ein erfülltes Leben zu führen.

 

Autor

  • Hallo! Ich bin ein in Frankfurt ansässiger zertifizierter Life Coach und Vertreter mentaler Gesundheit. Ich bin jemand, der seinen Weg durch das Leben finden will. Ich lese gerne, schreibe auch und reise gerne. Ich würde mich als einen Kämpferin bezeichnen, eine Philosophin und Künstlerin, aber alles in allem, bin ich ein netter Mensch. Ich bin eine Naturbezogene Person, jedoch, sehr verliebt in Technologie, Wissenschaft, Psychologie, Spiritismus und Buddhismus.Ich arbeite mit allen Arten von Menschen, um ihnen zu helfen, von deprimiert und überwältigt, zu selbstbewusst und glücklich in ihren Beziehungen und in ihrer Welt, zu gelangen. Im Bereich meiner Interessen, sind auch die Kriegskunst und Horrorfilme. Ich glaube an positive Taten mehr, als an positives denken.

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Volker Senger

Thursday 17th of February 2022

So eine schwachsinnige Erklärung über das Leiden. Als ob der Buddhismus es begriffen hätte. Die Bibel z. B. widerspricht so einer Aussage total. Alle Religiösen sind absolute Spinner, die nur Unglück selbst über die Welt gebracht haben. Ohne SIE gäbe es kein Leid. Hat Buddha nicht gesagt, dass er es selbst nicht geschafft hat, alle diese Dinge in ihrer wahren Tiefe zu erkennen? Bei diesem Bericht über den Sinn und der Existenz des Leidens wird mir einfach nur noch schlecht. @[email protected]

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