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6 Yogastellungen zum Loslassen emotionaler Schmerzen

6 Yogastellungen zum Loslassen emotionaler Schmerzen

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6 Yogastellungen zum Loslassen emotionaler Schmerzen

Wenn wir den Begriff Trauma hören, denken wir, dass es durch extreme Missgeschicke wie Kriege, Unfälle oder Missbrauch verursacht wird. Aber ein Trauma kann durch jedes Ereignis verursacht werden, das unser Gefühl der Sicherheit oder des Wohlbefindens bedroht, unsere Fähigkeit, damit umzugehen oder darauf zu reagieren, überfordert und uns das Gefühl gibt, ängstlich, hoffnungslos oder orientierungslos zu sein.

Dr. Bessel Van Der Kolk, ein in Boston ansässiger Psychiater und Experte für PTBS, definiert Trauma wie folgt: „Wir haben gelernt, dass Trauma nicht nur ein Ereignis ist, das irgendwann in der Vergangenheit stattgefunden hat; es ist auch der Abdruck, den diese Erfahrung im Gedanken, im Gehirn und im Körper hinterlässt.“

Trauma kann dazu führen, dass emotionale Spannungen in verschiedenen Teilen unseres Körpers gespeichert werden und energetische Blockaden in unseren Chakren verursachen, die unser gesamtes physisches, mentales und emotionales Wohlbefinden beeinflussen. Wenn diese Gefühle nicht verarbeitet oder geheilt werden, können sie sich körperlich als flache Atmung, Kopfschmerzen, verkrampfte Schultern und Kiefermuskeln, Herzklopfen, schwitzende Handflächen, Magen-Darm- oder Herzbeschwerden manifestieren.

Yoga durch eine Kombination von Asanas (Übungen), Pranayama (richtige Atmung), und Entspannungs- und Meditationstechniken hilft dir, diese Gefühle loszulassen und klärt unsere energetischen Blockaden. Es fördert auch die „Ruhe- und Reparatur“-Funktionen des parasympathischen Nervensystems und verhindert die Überstimulation der „Kampf und Flucht“-Reaktion des sympathischen Nervensystems.

Hier sind ein paar Yoga-Posen, die dir helfen können, emotionale Schmerzen zu lösen und Trauma zu heilen

1. Löwen-Pose

Warum es funktioniert?

Zähneknirschen, angespannte Gesichtsmuskeln, Enge im Kiefer sind einige der Symptome, die sich aufgrund von ständiger Panik oder Angstzuständen erreichen. Wir nehmen in der Regel keine Gesichtsübungen in unser Übungsregime auf und deshalb wird die in unseren Gesichtsmuskeln gespeicherte Spannung nicht gelöst.

Die Löwenhaltung ist eine hervorragende Haltung, die dir hilft, die Spannung in den Gesichtsmuskeln und im Kieferbereich zu lösen.

Wie geht das?

1. Setze dich im Schneidersitz oder auf deine Fersen.

2. Atme tief durch die Nase ein und atme durch den Mund aus, indem du ihn weit öffnest und die Zunge herausstreckst.

3. Öffne deine Augen weit oder blicke auf das dritte Auge.

4. Mache ein lautes Brüllen oder einen „Ha“-Laut, lasse los und komme aus der Pose heraus. Wiederhole die Pose so oft, wie es dir angenehm ist.

Dauer:

Halte die Haltung so lange, wie es angenehm ist.

Kontraindikationen:

Versuche die Pose nicht, wenn du eine Verletzung im Gesicht, Kiefer oder Nacken hast.

2. Nach oben gerichteter Hund


Warum sie funktioniert?

Das Kehlzentrum oder das fünfte Chakra beschäftigt sich mit dem Selbstausdruck. Wenn wir unsere innere Stimme viel zu lange unterdrücken oder nicht in der Lage sind, das zu sagen, was wir sagen müssen, um uns selbst zu schützen, bleibt die traumatische Energie in unserer Kehlregion stecken.

Der nach oben gerichtete Hund ist eine schöne Öffnungsdehnung für den Oberkörper, die das Kehlchakra stimuliert und dort vorhandene energetische Blockaden klärt.

Wie geht das?

1. Beginne damit, dich mit dem Gesicht nach unten auf deine Matte zu legen. Spreize deine Füße ein paar Zentimeter auseinander und lege deine Hand in die Nähe deiner unteren Rippen.

2. Hebe deine Beine leicht vom Boden ab, indem du die Fußspitzen auf die Matte drückst.

3. Atme ein, drücke deine Handflächen fest auf die Matte und strecke deine Arme aus, öffne deinen Brustkorb, ziehe deine Schulterblätter vom Ohr weg und hebe deinen Oberkörper an.

4. Ziehe dein Kinn nach oben und schaue zur Decke.

Dauer:

Halte die Pose zwischen 15 und 30 Sekunden und löse sie wieder.

Kontraindikationen:

  • Rücken-, Nacken- oder Wirbelsäulenverletzungen.
  • Schwangerschaft.

3. Pyramiden-Stellung

Warum es funktioniert?

Die Hamstrings sind die Hauptmuskelgruppe, die bei der Bewegung hilft und daher jedes Mal aktiviert wird, wenn unser Körper in einen Kampf- oder Fluchtmodus gerät. Aber das Problem entsteht, wenn unser sympathisches Nervensystem in den Overdrive gerät und unser parasympathisches Nervensystem nicht in der Lage ist, uns zu beruhigen, selbst nachdem das Ereignis vorbei ist. Dies führt dazu, dass die restliche emotionale Energie in unseren Hamstrings gespeichert wird. Das ist der Grund, warum viele von uns verspannte Kniesehnen haben.

Die Pyramidenstellung ist eine exzellente Pose, die eine intensive Dehnung der Oberschenkelmuskulatur ermöglicht, um die festgefahrenen Gefühle zu lösen.

So geht’s:

1. Beginne in der Berghaltung. Trenne deine Füße über 3,5 bis 4 Fuß auseinander, indem du die linken Füße zurücknimmst.

2. Atme ein, drücke deine Füße fest auf den Boden, ziehe deinen Bauchnabel ein, verlängere dein Steißbein, richte deine Hüften auf und verschränke deine Finger hinter dem Rücken.

3. Ausatmen, beuge dich nach vorne zu den Knien und lege deine Stirn auf die Knie oder das Schienbein, je nach deiner Flexibilität.

4. Um die Haltung zu lösen, drücke deine hintere Ferse fest in den Boden und komme langsam wieder hoch. Wiederhole die Übung auf der anderen Seite.

Dauer:

Halte irgendwo zwischen 15 Sekunden bis 1 Minute auf jeder Seite (links und rechts).

Kontraindikationen:

Vermeide diese Pose, wenn du an einer Rückenverletzung oder Bluthochdruck leidest und mache stattdessen Ardha Parvottanasana (Anfänger-Version der Pyramiden-Pose).

4. Kopfstand

Warum es funktioniert?

Der menschliche Kopf ist ein ziemlich schweres Organ, das ungefähr 8 Pfund wiegt. Wir belasten unsere Nackenmuskulatur stark, indem wir den Kopf bei der Arbeit an Telefonen und Laptops hängen lassen.

Ein Trauma kann unser Atemmuster ernsthaft beeinträchtigen. Aufgrund von ständiger Panik und Angstzuständen atmen wir viel flach, indem wir unsere Schlüsselbeine und Schultern anheben, statt tief aus dem Bauch zu atmen, was die Nackenmuskulatur zusätzlich belastet. Dies führt in der Regel zu Verspannungen in unserem Nacken- und Schulterbereich.

Der Kopfstand ist eine hervorragende Haltung, um die Nacken- und Schultermuskulatur zu entlasten. Er verbessert auch die Ausrichtung des Körpers, indem er den Kopf und den Rest des Körpers in eine gerade Linie bringt. Die umgekehrte Haltung führt zu einer erhöhten Blutzufuhr zum Gehirn, um das autonome Nervensystem zu regulieren.

1. Beginne in der Haltung des Kindes.

2. Setze dich aus der Kinderhaltung auf die Fersen. Bringe deine Arme füreinander bestimmt und mache ein Dreibein auf dem Boden.

3. Lege den Kopf mit dem Hinterkopf gegen die Hände auf den Boden. Hebe die Hüften an und gehe mit den Füßen zum Kopf. Die Hüften sollen noch aufrecht und die Knie gerade sein.

4. Beuge die Knie in Richtung Brust und bringe die Fersen zum Gesäß.

5. Richte den Rücken und die Knie auf.

6. Um aus der Haltung herauszukommen, beuge die Knie und bringe sie zur Brust und bringe die Füße langsam zurück zum Boden.

Dauer:

Beginne mit 15 Sekunden und vertiefe die praktischen Übungen allmählich, um sie bis zu einer Minute zu halten.

Kontraindikationen:

  • Versuche es nicht, wenn du an Rückenschmerzen, Nackenproblemen, Herzproblemen, Bluthochdruck oder grünem Star leidest.
  • Frauen sollten diese Haltung nicht während der Menstruation oder Schwangerschaft ausführen.

5. Teich-Pose

Warum sie funktioniert?

Der Solarplexus oder das dritte Chakra, das sich in der Magengegend befindet, regiert die Selbstermächtigung und die Willenskraft. Wenn wir mit einer traumatischen Situation konfrontiert sind und unser Selbstgefühl oder unsere Sicherheit bedroht ist, kann sich das als energetisches Ungleichgewicht im Solarplexus manifestieren. Es kann sich körperlich als flache Atmung oder Magen-Darm-Probleme manifestieren.

Die Teichhaltung ist eine exzellente Dehnungshaltung, die die Bauchmuskeln entspannt und uns ermöglicht, eine tiefe Bauchatmung zu machen.

Wie geht das?

1. Lege dich flach auf den Rücken.

2. Strecke die Arme über den Kopf und verlängere deine Wirbelsäule.

3. Atme tief ein und erlaube deinem Bauch, sich zu heben.

4. Atme vollständig aus und ziehe deinen Bauch zusammen, um in seine ursprüngliche Position zurückzukehren.

Dauer:

Es ist eine Dehnungshaltung, um die Wirbelsäule zu verlängern. Halte sie so lange, wie es für dich angenehm ist.
Kontraindikationen:

Keine, es sei denn, sie werden von deinem Arzt ausdrücklich erwähnt.

6. Bound Angle Pose

Warum sie funktioniert?

Die Hüften befinden sich in der Nähe des zweiten Chakras oder des Sakralchakras, das unsere Kreativität, Sinnlichkeit und unseren Emotionalkörper regiert. Die Hüften werden gewöhnlich als emotionale Gerümpelschubladen bezeichnet, weil sie eine Menge unangenehmer Gefühle speichern.

Die Bound Angle Pose ist eine exzellente hüftöffnende Pose, die dir hilft, die Hüften zu öffnen und diese Gefühle loszulassen.

Wie geht das?

1. Setze dich mit ausgestreckten Beinen vor dich.

2. Atme ein, beuge deine Knie und ziehe deine Fersen so nah zu dir, wie es angenehm ist. Lass dann deine Knie auf den Boden fallen und bringe die Fußsohlen füreinander bestimmt.

3. Ausatmen, die Zehen halten und nach vorne knien.

4. Um aus der Pose zu kommen, hebe die Knie vom Boden ab und strecke die Beine vor dir aus, um in die Ausgangsposition zurückzukehren.

Dauer:

Du kannst die Pose zwischen 1 und 5 Minuten halten.

Kontraindikationen:

Versuche die Pose nicht, wenn du an einer Knieverletzung leidest.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Posen, kannst du diese zusätzlichen Posen ausprobieren, die großartig sind, um Spannungen zu lösen und Entspannung zu fördern.

Die Krieger-Pose

Die Göttin-Pose

Die Taubenstellung

Die Kind-Pose

Die Leichenstellung oder Savasana

Die Schmetterlingspose

Sobald wir anfangen, diese Posen regelmäßig zu üben, werden wir in der Lage sein, die energetischen Blockaden zu lösen und die Lebenskraft oder das Prana wird sich frei in unserem Körper bewegen können.

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Yoga ist jedoch ein ganzheitlicher Lebensstil, der über das Ausführen von Asanas hinausgeht. Es umfasst Mantras, Meditation und Selbsterforschung. Yoga bedeutet „Vereinigung“, es ist eine schöne Reise zur Vereinigung von Körper, Gedanke und Geist. Ich wünsche dir eine schöne Reise!

 

Autor

  • Hallo! Ich bin ein in Frankfurt ansässiger zertifizierter Life Coach und Vertreter mentaler Gesundheit. Ich bin jemand, der seinen Weg durch das Leben finden will. Ich lese gerne, schreibe auch und reise gerne. Ich würde mich als einen Kämpferin bezeichnen, eine Philosophin und Künstlerin, aber alles in allem, bin ich ein netter Mensch. Ich bin eine Naturbezogene Person, jedoch, sehr verliebt in Technologie, Wissenschaft, Psychologie, Spiritismus und Buddhismus.Ich arbeite mit allen Arten von Menschen, um ihnen zu helfen, von deprimiert und überwältigt, zu selbstbewusst und glücklich in ihren Beziehungen und in ihrer Welt, zu gelangen. Im Bereich meiner Interessen, sind auch die Kriegskunst und Horrorfilme. Ich glaube an positive Taten mehr, als an positives denken.

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