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Die meisten machen es falsch: 10 Gemüsesorten, die du falsch lagerst

Tipps für dein Zuhause
By Klara Lang
10:26 am
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Wenn es darum geht, Gemüse frisch zu halten, macht die richtige Lagerung den entscheidenden Unterschied. Viele verkürzen unbewusst die Haltbarkeit ihres Gemüses durch falsche Aufbewahrung – das führt zu unnötiger Verschwendung und mehr Gängen in den Supermarkt. Wenn du die speziellen Bedürfnisse jeder Gemüsesorte kennst, kannst du Geschmack, Konsistenz und Nährstoffe länger erhalten.

Von den richtigen Behältern bis zur Frage, welche Sorten besser nicht nebeneinander liegen sollten – jedes Gemüse hat seine eigenen Regeln. Hier erfährst du, welche 10 Gemüsesorten oft falsch gelagert werden und wie du es richtig machst, damit sie länger frisch bleiben und du weniger wegwerfen musst.

1. Zwiebeln: Bloß nicht in Plastiktüten

Zwiebeln brauchen Luft. In einer Plastiktüte sammelt sich Feuchtigkeit, und Schimmel ist vorprogrammiert. Lagere sie lieber an einem kühlen, trockenen Ort mit guter Belüftung – zum Beispiel in einem Netz oder Korb. Halte sie von Kartoffeln fern, denn deren Gase lassen Zwiebeln schneller verderben.
Für längere Lagerung eignen sich kühle Vorratsräume oder Keller mit 7–13 °C. So bleiben sie wochenlang frisch.

2. Kartoffeln: Nicht in den Kühlschrank

Im Kühlschrank verwandelt sich die Stärke in Zucker – das macht die Kartoffeln süßlich und mehlig. Besser: dunkel, kühl und trocken bei 7–13 °C lagern, etwa in einer Papiertüte oder Kartonbox.
Auch hier gilt: fern von Zwiebeln lagern, damit sie nicht schneller faulen. So halten Kartoffeln mehrere Wochen.

3. Gurken: Weit weg von Äpfeln

Gurken reagieren empfindlich auf Ethylengas, das z. B. von Äpfeln und Bananen abgegeben wird. Das lässt sie schneller verderben. Also im Kühlschrank separat lagern, nicht neben Obst.
Am besten in ein Papiertuch wickeln und in eine gelochte Plastiktüte legen – so bleiben sie bis zu einer Woche knackig.

4. Knoblauch: Keine luftdichten Behälter

Knoblauch braucht Luftzirkulation. In Plastiktüten oder geschlossenen Dosen schimmelt er schnell. Lagere Knollen in einem Netz oder Papiertütchen an einem trockenen, kühlen Platz, z. B. im Vorratsschrank.
Unversehrte Knollen halten so mehrere Monate, einzelne Zehen solltest du aber innerhalb von 10 Tagen verbrauchen.

5. Tomaten: Raumtemperatur ist das A und O

Im Kühlschrank verlieren Tomaten Geschmack und werden mehlig. Besser: bei Raumtemperatur (13–21 °C) lagern, nicht im direkten Sonnenlicht. Stielseite nach oben aufbewahren, damit sie keine Druckstellen bekommen.
Wenn sie reif sind, kannst du sie kurzzeitig kühlen, solltest sie aber vor dem Essen wieder auf Zimmertemperatur bringen.

6. Karotten: In perforierten Beuteln

Karotten mögen es feucht, aber nicht zu nass. Am besten in gelochten Plastiktüten im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. So bleibt die Luftfeuchtigkeit hoch, ohne dass sie faulen.
Entferne vorher das Grün, da es den Wurzeln Wasser entzieht. So bleiben Karotten mehrere Wochen frisch.

7. Blattgemüse: In feuchtes Küchentuch wickeln

Spinat, Salat und Co. welken schnell. Deshalb gründlich waschen, gut trocknen, dann in ein leicht feuchtes Küchentuch wickeln und in eine lockere Tüte oder Dose im Kühlschrank legen.
So bleibt das Gemüse knackig, ohne matschig zu werden. Am besten innerhalb einer Woche verbrauchen.

8. Paprika: Ins Gemüsefach

Paprika mögen leichte Feuchtigkeit – perfekt fürs Gemüsefach. In gelochten Beuteln oder locker verpackt lagern, fern von Obst, das Ethylen abgibt.
Sie halten bis zu zwei Wochen. Erste weiche Stellen solltest du sofort verwerten.

9. Zucchini: Ungewaschen lagern

Zucchini nicht vorher waschen, sonst entsteht Feuchtigkeit, die Schimmel begünstigt. Ungewaschen in Papier- oder gelochten Plastiktüten im Kühlschrank lagern.
So halten sie etwa eine Woche. Waschen erst direkt vor dem Kochen.

10. Sellerie: Alufolie ist der Trick

Sellerie verliert schnell seine Knackigkeit. Wenn du die Stangen in Alufolie einwickelst, bleibt die Feuchtigkeit drin, überschüssiges Gas entweicht aber.
So bleibt Sellerie bis zu zwei Wochen frisch. Plastiktüten solltest du vermeiden, da sie Gase einschließen.

11. Brokkoli: Nicht ins Gemüsefach

Im feuchten Gemüsefach wird Brokkoli schnell matschig. Besser in einem gelochten oder offenen Beutel im Hauptfach des Kühlschranks lagern – dort stimmt das Verhältnis von Feuchtigkeit und Luftzirkulation.
Ungewaschen bleibt er etwa eine Woche frisch. Sobald er gelb wird, solltest du ihn schnell verbrauchen.

  • Hallo!
    Ich bin ein in Frankfurt ansässiger zertifizierter Life Coach und Vertreter mentaler Gesundheit.
    Ich bin jemand, der seinen Weg durch das Leben finden will. Ich lese gerne, schreibe auch und reise gerne. Ich würde mich als einen Kämpferin bezeichnen, eine Philosophin und Künstlerin, aber alles in allem, bin ich ein netter Mensch. Ich bin eine Naturbezogene Person, jedoch, sehr verliebt in Technologie, Wissenschaft, Psychologie, Spiritismus und Buddhismus.Ich arbeite mit allen Arten von Menschen, um ihnen zu helfen, von deprimiert und überwältigt, zu selbstbewusst und glücklich in ihren Beziehungen und in ihrer Welt, zu gelangen. Im Bereich meiner Interessen, sind auch die Kriegskunst und Horrorfilme. Ich glaube an positive Taten mehr, als an positives denken.

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