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Du machst es falsch. Hier ist, welcher Dünger für welche Zimmerpflanzen verwendet werden sollte

Garten
By Klara Lang
5:31 am
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Zimmerpflanzen sind in den letzten zehn Jahren immer beliebter geworden, aber viele Menschen schaden ihren grünen Begleitern unbewusst mit gut gemeinten, aber falschen Düngemittelentscheidungen. Nur weil etwas „natürlich“ ist, bedeutet das nicht, dass es für jede Pflanze geeignet ist. Tatsächlich kann die Verwendung der falschen Düngemittelart zu Wurzelfäule, Schädlingsbefall oder Nährstoffungleichgewichten führen, die deine Pflanze langsam töten. Und obwohl du vielleicht das Gefühl hast, deinen Pflanzen ein wenig Liebe zu geben, könntest du sie tatsächlich stressen.

Von Kaffeesatz bis hin zu Bananenschalen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Pflanzen selbst zu düngen – aber man muss wissen, welche Pflanze tatsächlich von welchem Zusatzstoff profitiert. Im Folgenden findest du einen detaillierten, sachlichen Leitfaden zu den gängigsten natürlichen Düngemitteln, ihrer Wirkung und – was am wichtigsten ist – welche Pflanzen du damit düngen solltest und welche du besser meiden solltest.

1. Kaffeesatz

Warum: Reich an Stickstoff, gut für das Wachstum der Blätter – hält aber Feuchtigkeit fest.

Anwendung: Alle 4–6 Wochen 1 Esslöffel gebrauchten Kaffeesatz in 1 Tasse Kompost oder Blumenerde mischen. Du kannst auch einen schwachen „Kaffee-Tee“ zubereiten, indem du 1–2 Esslöffel Kaffeesatz über Nacht in 1 Liter Wasser einweichst, dann abseihst und deine Pflanzen einmal im Monat damit gießt.

Am besten geeignet für: Efeutute, Grünlilie, Philodendron, Boston-Farn.

Nicht geeignet für: Sukkulenten, Kakteen, ZZ-Pflanze, Schlangenpflanze – neigen in feuchter Erde zu Fäulnis.

2. Eierschalen

Warum: Fügen Kalzium hinzu und senken den Säuregehalt der Erde.

Anwendung: Eierschalen abspülen und trocknen, zu feinem Pulver zermahlen (am besten mit einer Kaffeemühle). 1 Esslöffel pro Pflanze in den Mutterboden mischen oder 5–6 zerkleinerte Schalen über Nacht in 1 Liter Wasser einweichen und die Flüssigkeit monatlich verwenden.

Am besten geeignet für: Calathea, Monstera, Grünlilie, Begonie, Tomatenpflanzen für den Innenbereich.

Zu vermeiden bei: Gardenien, Azaleen, Friedenslilie – diese gedeihen in saurem Boden.

3. Bananenschalen

Warum: Reich an Kalium und Phosphor für Blüten und gesunde Wurzeln.

Anwendung: Fein hacken oder zu einem Püree verarbeiten und alle 4–6 Wochen 1 Esslöffel davon in die Erde mischen. Oder die gehackten Schalen 2–3 Tage in Wasser einweichen, abseihen und als Flüssigdünger verwenden.

Am besten geeignet für: Usambaraveilchen, Orchideen, Einblatt, Paradiesvogelblume.

Zu vermeiden bei: Sukkulenten, Schlangenpflanze, ZZ-Pflanze – geringer Nährstoffbedarf und anfällig für Fäulnis.

4. Reiswasser

Warum: Stärke und Spurenelemente nähren Bodenmikroben.

Anwendung: Sammle Wasser aus dem Abspülen oder Kochen von ungesalzenem Reis. Lass es abkühlen und gieße damit alle 1–2 Wochen die Pflanzen.

Am besten geeignet für: Friedenslilie, Pilea, Philodendron, Farne, Grünlilie.

Zu vermeiden bei: Sukkulenten, Kakteen, ZZ, Schlangenpflanze – mögen keine übermäßige Feuchtigkeit.

5. Natron (verdünnt)

Warum: Natürliches Antimykotikum, das dir bei der Behandlung von Mehltau hilft.

Anwendung: Mische 1 Teelöffel Natron + 1 Liter Wasser + einen Tropfen Spülmittel. Sprühe einmal im Monat zur Vorbeugung oder Behandlung leicht auf die Blätter.

Am besten geeignet für: Usambaraveilchen, Grünlilie, Geranien, Begonien.

Nicht verwenden bei: säureliebenden Pflanzen wie Farnen, Gardenien, Calatheen – kann den pH-Wert zu stark erhöhen.

6. Gemüsereste (Kompost)

Warum: Vollständige Nährstoffe für langfristige Gesundheit.

Anwendung: Kompostiere Küchenabfälle (Karottenschalen, Salatenden usw.), bis sie vollständig zerbrochen sind. Mische alle 6–8 Wochen eine halbe Tasse Kompost in die Blumenerde oder verwende ihn als Top-Dressing.

Am besten geeignet für: Monstera, Feigenblätter, Tomaten für den Innenbereich.

Zu vermeiden bei: Sukkulenten, Kakteen, Bonsai – kann zu Überdüngung führen.

7. Zwiebelschalen-Tee

Warum: Natürliche Quelle für Kalium, Kalzium und Schwefel.

Anwendung: 1 Tasse Zwiebelschalen in 1 Liter Wasser kochen, über Nacht ziehen lassen, abkühlen lassen und abseihen. Einmal im Monat als Blattspray oder Wurzelbad verwenden.

Am besten geeignet für: Friedenslilie, Paradiesvogelblume, Orchideen.

Zu vermeiden bei: Farnen, Calatheas – empfindlich gegenüber stark riechenden Düngemitteln.

8. Kartoffelwasser (ungesalzen)

Warum: Reich an Kalium, unterstützt das Wachstum.

Anwendung: Nach dem Kochen der Kartoffeln (ohne Salz!) das Wasser vollständig abkühlen lassen. Alle 2–3 Wochen 1 Tasse pro Pflanze verwenden.

Am besten geeignet für: Efeutute, Philodendron, Grünlilie.

Zu vermeiden bei: Sukkulenten, Kakteen – zu viel Feuchtigkeit und Stärke können zu Schimmelbildung führen.

9. Bittersalz (Magnesiumsulfat)

Warum: Hilft dir, vergilbte Blätter wieder grün zu bekommen, und unterstützt die Nährstoffaufnahme.

Anwendung: Löse 1 Esslöffel Bittersalz in 4 Liter Wasser auf. Gieße die Pflanzen alle 4–6 Wochen.

Am besten geeignet für: Birkenfeige, Fensterblatt, Friedenslilie (bei Magnesiummangel).

Nicht verwenden bei: Pflanzen, die bereits in nährstoffreichem Boden gedeihen – ZZ, Bogenhanf.

10. Apfelessig (stark verdünnt)

Warum: Versauert alkalischen Boden; ideal für säureliebende Pflanzen.

Anwendung: 1 Teelöffel Apfelessig in 4 Liter Wasser mischen. Während des aktiven Wachstums alle 4–6 Wochen anwenden.

Am besten geeignet für: Gardenie, Azalee, Calathea, Farne.

Zu vermeiden bei: Sukkulenten, Jade, Grünlilie – kann den Boden zu sauer machen.

  • Hallo!
    Ich bin ein in Frankfurt ansässiger zertifizierter Life Coach und Vertreter mentaler Gesundheit.
    Ich bin jemand, der seinen Weg durch das Leben finden will. Ich lese gerne, schreibe auch und reise gerne. Ich würde mich als einen Kämpferin bezeichnen, eine Philosophin und Künstlerin, aber alles in allem, bin ich ein netter Mensch. Ich bin eine Naturbezogene Person, jedoch, sehr verliebt in Technologie, Wissenschaft, Psychologie, Spiritismus und Buddhismus.Ich arbeite mit allen Arten von Menschen, um ihnen zu helfen, von deprimiert und überwältigt, zu selbstbewusst und glücklich in ihren Beziehungen und in ihrer Welt, zu gelangen. Im Bereich meiner Interessen, sind auch die Kriegskunst und Horrorfilme. Ich glaube an positive Taten mehr, als an positives denken.

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