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Präsenz kultivieren: Wie du durch praktische Übungen die Präsenz verbesserst

Präsenz kultivieren: Wie du durch praktische Übungen die Präsenz verbesserst

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Präsenz kann als die Kraft definiert werden, mit sich selbst im Reinen zu sein und sich freier ausdrücken zu können. Es ist die Magie der Präsenz, die dir hilft, dich mit deinem authentischen Selbst zu verbinden. Die Kunst, präsent zu sein, erfordert praktische Übungen, aber sie ist ein wichtiger Schlüssel, um dein wahres Potenzial zu entfalten und selbstbewusster zu sein.

Wenn du deine Präsenz kultivierst, werden die Menschen aufmerksam und nehmen dich wahr. Du kommunizierst nonverbal deinen Selbstwert, dass du wichtig bist und erwartest, dass man dich respektiert. Du gewinnst eine Präsenz, die dir Selbstakzeptanz vermittelt. Sie ermöglicht es dir, offen und selbstbewusst zu sein.

Offenheit erfordert ein Selbstwertgefühl, das dir Mut macht und dir erlaubt, authentisch zu sein und Risiken einzugehen. Du hast kein Interesse daran, dich zu verstecken oder dich über Fehler und Ablehnung zu ärgern, wie du es tun würdest, wenn du unter Scham und den damit verbundenen Angstzuständen und Selbstzweifeln leidest.

Du gibst dir keine Mühe, andere zu überzeugen oder jemanden dazu zu bringen, dich zu mögen. Stattdessen hörst du dir die Meinung anderer an, auch wenn du anderer Meinung sein kannst, und verkehrst mit Freunden, die das auch tun.

Anzeichen dafür, dass du präsent bist

Wenn du präsent bist, spüren das die Menschen und fühlen sich zu dir hingezogen. Deine Seele schimmert durch. Präsenz spiegelt Integrität und Achtsamkeit wider. Was sind die Anzeichen dafür?

  1. Du machst Augenkontakt.
  2. Du bist dir deiner selbst nicht bewusst, sondern konzentrierst dich ganz auf die Gegenwart.
  3. Dennoch bist du an deine Gefühle und Körperempfindungen gebunden und nimmst sie wahr.
  4. Bei einem anderen Menschen kannst du ganz zuhören, ohne eine Absicht zu verfolgen.
  5. Du akzeptierst dich selbst und lässt dich nicht von Angst, Scham oder deiner Vergangenheit kontrollieren.
  6. Du versuchst nicht, das Schweigen zu füllen, jemanden zu beeindrucken oder seine Anerkennung zu suchen.
  7. Du bist authentisch und versteckst nicht, wer du bist oder deine Gedanken und Gefühle.
  8. Du fühlst dich anderen gegenüber gleichberechtigt und an sie gebunden.
  9. Du weißt, wer du bist und dass deine Bedürfnisse, Gedanken und Gefühle unabhängig sind.
  10. Du reagierst nicht auf die Meinung anderer oder verteidigst dich gegen sie.
  11. Du übernimmst die Verantwortung für deine Gefühle, Worte, Handlungen und triggernde Aussagen mit „Ich“-Aussagen.
  12. Du erwartest, dass du mit Respekt behandelt wirst.
  13. Du schützst dich höflich vor, wenn du das Gefühl hast, dass deine Grenzen überschritten werden.
  14. Deine Kommunikation ist ehrlich, direkt und durchsetzungsfähig.

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Wie du präsenter sein kannst

Du kannst den ganzen Tag über praktische Übungen zur Präsenz machen:

  1. Akzeptiere deine Gedanken, Empfindungen und Gefühle, ohne sie zu bewerten.
  2. Achte im Laufe des Tages darauf, negative Gedanken durch positive zu ersetzen.
  3. Nimm wahr, ob deine Gedanken und Gefühle mit der Gegenwart zu tun haben.
  4. Frage dich: „Wo ist mein Atem?“ Ist er in deiner Brust, deinem Hals oder deinem Bauch? Bringe ihn in deinen Bauch.
  5. Wenn du in der Gegenwart Schmerz empfindest, weise ihn nicht ab. Akzeptiere ihn und lass ihn durch dich hindurchgehen.
  6. Verbinde dich mit deinen Sinnen. Höre auf die Bedürfnisse und Impulse deines Körpers und achte sie.
  7. Akzeptiere, dass unangenehme Ereignisse Gelegenheiten sind, an denen sie wachsen können.
  8. Übe dich in Dankbarkeit.
  9. Sprich mit dir selbst freundlich, ermutigend und sanft wie mit einem kleinen Kind.
  10. Praktiziere achtsame Meditation.

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Entwicklung von Selbstakzeptanz

Selbstakzeptanz ist eine tiefere Ebene des Selbstwertgefühls. Meditation und Selbstliebe helfen uns, Präsenz und Selbstakzeptanz zu üben. Es gibt Hinweise darauf, dass ein hohes Maß an Achtsamkeit mit einem höheren Selbstwertgefühl und einem sichereren Selbstwert korreliert. In einem meditativen Zustand können wir unsere Selbsturteile und Angstzustände wahrnehmen und außer Acht lassen.

In diesem zeitlosen Zustand können wir praktische Übungen machen und lernen, dass wir von Augenblick zu Augenblick alles so akzeptieren können, wie es ist, auch uns selbst. Das ist befreiend für uns und jeden, dem wir begegnen.

Es ist jedoch nicht einfach, immer auf dieser Ebene zu funktionieren. Ohne jahrelange praktische Übungen und die Heilung unserer Vergangenheit kehren wir schnell zu unseren gewohnten Verhaltensweisen zurück. Wir reagieren und haben Erwartungen, Frustrationen, Enttäuschungen, Ängste und Angstzustände.

Authentisch zu sein, erfordert, dass wir verletzlich sind. Es gibt viele unangenehme Gefühle, Bedürfnisse und Zustände, die Teil der menschlichen Existenz sind. Es kann eine Herausforderung sein, offen zu sein und sie alle zu akzeptieren, besonders wenn wir Schamgefühle verinnerlicht haben.

Praktische Übungen ermöglichen es uns, unsere Gefühle zu akzeptieren und sie ohne Bindung durch uns hindurchfließen zu lassen, wenn wir uns in einer liebevollen Präsenz mit uns selbst üben. Dies kann uns heilen, da unsere Angewohnheiten und vergangenen Konditionierungen weggespült werden. Praktische Übungen zur Selbstakzeptanz helfen uns auch dabei, andere zu akzeptieren und nicht auf sie zu reagieren.

Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, unser wahres Selbst zu akzeptieren, zuzulassen und zu bejahen. Das bedeutet auch, dass wir uns ausdrücken, Wünsche äußern und Grenzen setzen können. Wir verstecken uns weder, noch reagieren wir emotional.

Autor

  • Hallo! Ich bin ein in Frankfurt ansässiger zertifizierter Life Coach und Vertreter mentaler Gesundheit. Ich bin jemand, der seinen Weg durch das Leben finden will. Ich lese gerne, schreibe auch und reise gerne. Ich würde mich als einen Kämpferin bezeichnen, eine Philosophin und Künstlerin, aber alles in allem, bin ich ein netter Mensch. Ich bin eine Naturbezogene Person, jedoch, sehr verliebt in Technologie, Wissenschaft, Psychologie, Spiritismus und Buddhismus.Ich arbeite mit allen Arten von Menschen, um ihnen zu helfen, von deprimiert und überwältigt, zu selbstbewusst und glücklich in ihren Beziehungen und in ihrer Welt, zu gelangen. Im Bereich meiner Interessen, sind auch die Kriegskunst und Horrorfilme. Ich glaube an positive Taten mehr, als an positives denken.

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